
Im April 1979 wurde die Röntgenpraxis Dr. Mariß in der Hardtwaldklinik I in Betrieb genommen für die Versorgung der stationären Patienten der Hardtwaldklinik, des Stammhauses, der Werner-Wicker-Klinik und für ambulante Untersuchungen. Die Wichtigkeit der neuen Untersuchungsmethode Computertomographie wurde von Herrn Werner Wicker früh erkannt und daher im Hinblick auf eine Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Mariß vorausschauend investiert. Nach der Anschaffung eines Computertomographen konnte im Jahr 1984 in der Hardtwaldklinik I einer der ersten Kernspintomographen in Deutschland überhaupt in Betrieb genommen werden. Aufgrund der großen Nachfrage wurde in 1989 bereits ein zweiter Kernspintomograph angeschafft. Die Anzahl der in Bad Zwesten tätigen Radiologen ist von einem auf sechs gestiegen. In 1993 wurde eine Gemeinschaftspraxis mit Herrn Dr. Aref gegründet. Insgesamt sind heute in dem Radiologischen Institut 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig. In 1995 wurde ein multifunktionaler, digitaler Röntgenplatz beschafft, der die dosissparende Durchführung von D.S.A.-Untersuchungen (Digitale Subtraktionsangiographie) ebenso erlaubt, wie viele andere Spezialuntersuchungen (Myelographie, Phlebographie, Darstellung des Magen-Darm-Traktes, Schluckuntersuchungen u.a.). Gleichzeitig wurden ein Ultraschall-Gerät und ein Gerät für Mammographien (Röntgendarstellung der Brust) angeschafft. 1995 wurde ein Labor für Gefäßultraschall (Doppler-Labor) aufgebaut. Anfang 1997 kam ein modernes Gerät für farbcodierte Duplexsonographie dazu, mit dem wir einen weiteren Qualitätssprung realisieren konnten. Im Frühjahr 1998 ging das integrierte Bild-Archiv in Betrieb. Damit nahm ein weiteres, wie wir meinen, innovatives Kapitel seinen Fortgang (Stichwort: "Teleradiologie"); hierzu jedoch in einer anderen Ausgabe des Wicker-Magazins mehr. Mit diesem leistungsfähigen Gerätepark - um den uns manche universitäre Radiologie-Abteilung beneidet -, dem erfahrenen Team aus Ärzten/innen, technischen Mitarbeitern/innen und Bürokräften werden bei uns jedes Jahr über 20.000 Patienten betreut. Das entspricht 25.000 Untersuchungen an ambulanten und stationären Patienten. Durch dieses Konzept der Klinikverbundleistungen können die Wicker-Kliniken auf ein hohes Potential an modernen Geräten sowie ärztlichem und technischem Know-how zurückgreifen und davon profitieren. Seit dem Sommer 1999 werden im Rahmen einer Kooperation von Herrn Dr. Mariß und Herrn Pröhl (MTRA) mit der Krankenpflegeschule der Werner-Wicker-Klinik Strahlenschutzkurse für OP-Personal, Arzthelferinnen und demnächst auch für MTA und Ärzte angeboten. Zur Kernspintomographie gibt es eine eigens erstellte Informationsbroschüre mit dem Titel: „Keine Angst vor der Röhre ...", die über das Radiologische Institut erhältlich ist. Weitergehende Fragen beantworten Ihnen gerne in Bad Zwesten Herr Dr. Mariß oder Herr Bodemeyer (Tel. 05626-9997-0). Nach Absprache sind wir auch gerne bereit, Mitarbeitergruppen vor Ort im Rahmen einer Führung durch das Institut zu informieren. J. Bodemeyer |