 Wir sind eine kleine Mannschaft, die allerdings zum größten Teil aus Frauen besteht. Koordinatorinnen und Anlaufstelle sind im Sekretariat Frau Möller und Frau Gottschaldt, ohne deren Tätigkeit, die oft hinter den Kulissen stattfindet, eine sinnvolle Medizin nicht zu leisten wäre. Dies gilt ebenso für Frau Brand, die die Diagnostik nicht nur leitet, sondern sozusagen personifiziert und vom EKG über Röntgen bis zum Labor und EEG praktisch alles kann. (Foto Frau Brand) Zu unserem therapeutischen Team gehören noch die Pflege (Leiter Herr Buschmann), die Physiotherapie (Leiter Herr Tönges), die Krankengymnastik (Leiter Herr Goldberg), der Psychologe, Herr Simon, und die Sozialberaterin, Frau Wolf, sowie wechselnd Mitarbeiter der Ergotherapie (Leitung Frau Grohmann), außerdem die Stationsärztinnen Frau Krafft, Frau Doss und die Chefärztin, Frau Dr. Rohleder-Stiller. Die Orthopädie wird vertreten durch Herrn Eulig, Chefarzt in der Klinik am Homberg. In dieser Konstellation treffen wir uns einmal pro Woche zur Teambesprechung (wobei wir gemerkt haben, dass dieses Treffen der Kommunikation, Arbeitsplatzatmosphäre und auch der Qualitätssicherung sowie insbesondere der gegenseitigen Wertschätzung sehr förderlich ist). Es war für uns alle sicherlich schwierig, nach der Rehakrise wobei insbesondere die Innere Abteilung betroffen war wieder Tritt zu fassen, insbesondere sich jeder in andere Aufgaben einarbeiten, höhere Flexibilität in punkto Arbeitszeit zeigen und letzten Endes auch mehr Eigenverantwortlichkeit übernehmen musste. Im ärztlichen Bereich bedeutete dies z.B., dass wir auch als (fliegende Internisten) in Nachbarkliniken tätig waren. Im Pflegebereich ist die Belastung durch die älteren und schwerer kranken Patienten sehr angestiegen, die einfach auch mal Hilfe brauchen, wenn sie z.B. bei Frau Dr. Stiller (Chefärztin/Innere, Sitz Haus Rörig) bestellt sind und stattdessen nach längerem Suchen bei Frau Dr. Stiller (Ärztin/PTH, Sitz Haupthaus Erdgeschoss) landen. Diese kleinen Dienstleistungen, die nicht im KTL erscheinen, machen letzten Endes den Geist eines Hauses und einer Abteilung aus, wobei die medizinische Hardware natürlich vorausgesetzt ist. Und wenn Herr Tönges aus der Abteilung Physiotherapie und Frau zur Linde (Serviceleiterin) zurückmelden, dass Patientin S. (eine alte Dame) beim Mittagessen oder während der Massage Ängste geäußert hat, wie sie zu Hause sich zurechtfinden könne, dann ist das für den Therapieprozess mindestens ebenso wichtig wie vorliegende Befunde. Genau diese gegenseitige Rückmeldung und auch Unterstützung der Mitarbeiter im Team ist bei allem Stress wichtiger geworden und spürbar. In der internistisch orthopädischen Abteilung der Wicker-Klinik werden sämtliche chronische internistische Erkrankungen mit Schwerpunkt Herzkreislauf- und Stoffwechselerkrankungen behandelt sowie chronisch degenerative Wirbelsäulen- und Gelenkerkrankungen, wobei sich der Schwerpunkt immer mehr zu polymorbiden älteren Menschen verlagert hat. Dr. med. C. Rohleder-Stiller Ärztin für Innere Medizin - Chefärztin - |