Das Wohn- und Pflegeheim "Am Laupark" stellt sich vor.
 | Foto: Feierliche Eröffnung mit Michael Wicker, Armin Nentwig, Bürgermeister Grieneisen und andere |
Im Januar 2000 wurde das Wohn- und Pflegeheim "Am Laupark" eröffnet. Als weitere Einrichtung der Wicker- Unternehmensgruppe hat es sich zum Ziel gesetzt Personen mit schweren Schäden des Zentralen Nervensystems, die nach Abschluss der intensiv rehabilitativen Versorgung nicht in ihre bisherige häusliche und soziale Umgebung integriert werden können, neben einem angemessenen Lebensraum bestmögliche Betreuung und Förderung zukommen zu lassen. Hierzu sind differenzierte Formen der Versorgung und des therapeutischen Angebotes notwendig, denen das Wohn und Pflegeheim "Am Laupark" durch zwei konzeptuell unterschiedliche Abteilungen gerecht wird. Personen mit vorwiegend neuropsychologischen Beeinträchtigungen (Einschränkungen der geistigen Leistungsfähigkeit und / oder des Sozialverhaltens) finden fachgerechte Betreuung und Förderung innerhalb zweier Wohngruppen mit jeweils 8 Bewohnern. Den häufig sehr unterschiedlichen Schwierigkeiten in der Bewältigung des Lebensalltags wird durch individuell erstellte neuropsychologische Betreuungspläne entgegengetreten. Hierüber wird unter Einbeziehung des gesamten therapeutischen Teams (Neuropsychologie, freizeit- und arbeitsorientierte Therapie, Sozialpädagogen und Pflegekräften) größtmögliche Selbständigkeit, die Stärkung des Selbstbewusstseins sowie die Förderung von Kontakt- und Kommunikationsmöglichkeiten der Bewohner angestrebt. Nach erfolgreicher Förderung der Eigenständigkeit kann als weiterer Schritt die Möglichkeit des betreuten oder eigenständigen Wohnens geschaffen, und /oder eine stufenweise Heranführung an hausexterne Beschäftigungsverhältnisse ermöglicht werden. Des weiteren richtet sich das Betreuungsangebot an Personen, die trotz intensiver Rehabilitationsbemühungen schwer mehrfachbehindert bleiben. Auf zwei Wohnebenen für jeweils 10 Bewohner wird auf hohem therapeutischen Niveau spezielle Pflege und Betreuung sichergestellt. Die Betreuung dieser schwerstpflegebedürftigen Menschen erfordert Intensität und Kontinuität. Neben der Vermittlung von Sicherheit und Geborgenheit besteht das Ziel darin, die Ressourcen des einzelnen Bewohners zu erkennen und auszubauen. Dies wird in interdisziplinärer Kooperation von Pflegekräften, Therapeuten, Sozialarbeitern in Pflege, Therapie und Tagesgestaltung erreicht. Neben einer aktivierenden Pflege sind umfassende therapeutische Maßnahmen notwendig, um die Voraussetzung für die Teilnahme am sozialen Geschehen zu ermöglichen. Die in der neurologischen Rehabilitation bzw. in der Akutklinik begonnenen, individuell auf den Bewohner abgestimmten Therapieformen werden unter Berücksichtigung der momentanen Bedürfnisse des Bewohners fortgesetzt und auf die jeweiligen Zustandsveränderungen abgestimmt. Konkret sind dies Maßnahmen auf der Basis des "Bobath- und Affolter" - Konzeptes. Als weitere Förderkonzepte kommen "Basale Stimulation" und "Fazioorale Therapie" zur Anwendung. Hierzu stehen Ergotherapeuten, Physiotherapeuten und Logopäden zur Verfügung. Grundsätzlich werden im Wohn- und Pflegeheim "Am Laupark" Personen mit Folgezuständen nach Schädel - Hirn - Trauma, hypoxischen Hirnschäden, nach Hirntumoroperationen, entzündlichen ZNS - Erkrankungen und Hirngefäßerkrankungen aufgenommen. Das Aufnahmealter liegt zwischen 18 und 65 Jahren. Die umfassende medizinische Betreuung der Bewohner wird durch ortsansässige, niedergelassene Allgemein- und Fachärzte sichergestellt. Telefon: 0 56 21 / 78 69 - 0 Fax: 0 56 21 / 78 69 - 8 69 Internet: http://www.wohn-und-pflegeheim-am-laupark.de E-Mail: info@wohn-und-pflegeheim-am-laupark.de
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