Insgesamt fand die Darstellung der medizinischen Konzepte der Wicker-Kliniken sowohl bei medizinischem Fachpublikum als auch bei interessierten Messebesuchern rege Nachfrage. Deutlich wurde dabei, dass der Standort Deutschland für den Bereich qualifizierter medizinischer Versorgung neben den USA und England ein sehr hohes Ansehen im arabischen Raum genießt, da sich deshalb die "Locals" trotz gut ausgestatteter heimischer Kliniken gern im Ausland behandeln lassen. Gerade im Bereich der medizinischen Rehabilitation gibt es im gesamten arabischen Raum kaum qualifizierte Angebote. So berichtete der Delegierte in der Außenhandelskammer (AHK) der Deutschen Wirtschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Herr Gert Adumeit, in einem gemeinsamen Gespräch mit Herrn Dr. Vornholt, dass allein 1996 350.000 Einheimische zur Gesundheitsbehandlung ins Ausland - davon ca. 116.000 nach Deutschland - gereist sind. In der AHK in Dubai wird derzeit ein Konzept zur Zusammenarbeit zwischen der AHK und deutschen Kliniken erarbeitet, um für die qualifizierte medizinische Versorgung zu werben und für interessierte Einheimische gute Kliniken in Deutschland empfehlen zu können. Bei dem gemeinsamen Erfahrungsaustausch während der Messe wurden erste Schritte einer möglichen Kooperation zwischen der AHK und der Wicker-Unternehmensgruppe angedacht.
Dr. med. Gabriele Fröhlich-Gildhoff Oberärztin der Psychosomatischen Abteilung an der Wicker-Klinik, Bad Wildungen |