Wicker MagazinWicker Magazin3. Ausgabe Juli-Dezember 2000Logo der Wicker-Gruppe - Link zur Wicker-Gruppe
· Dr. Ingo Wolfrum erhält Bundesverdienstkreuz


Zur nächsten Seite
Startseite 3. Ausgabe Wicker Magazin
Startseite Wicker Magazin
 


Dr. Ingo Wolfrum erhält Bundesverdienstkreuz

Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der  Bundesrepublik Deutschland an Herrn Dr. med. Dirk-Ingo Wolfrum am 1. Februar 2000

Aushändigung durch Stadtdirektor Hans-Peter Suermann

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
lieber, verehrter Herr Dr. Wolfrum,

Foto: Dr. Wolfrum, Stadtdirektor Suermann
   Foto: Dr. Wolfrum, Stadtdirektor Suermann

der Herr Bundespräsident hat Ihnen, sehr geehrter Herr Dr. Wolfrum, auf Vorschlag des Niedersächsischen Ministerpräsidenten das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Ich habe die ehrenvolle Aufgabe, Ihnen heute morgen die Verleihungsurkunde und das Ordenszeichen überreichen zu dürfen. Zu dieser hohen Auszeichnung möchte ich Ihnen im Namen der Niedersächsischen Landesregierung, der Stadt Göppingen und auch ganz persönlich einen herzlichen Glückwunsch aussprechen. Dass einzig das Wohl der Patienten im Mittelpunkt ärztlichen Wirkens zu stehen habe, ist eine selbstverständliche, fast banale Feststellung. Dass bei der ernst gemeinten und ernsthaft wahrgenommenen Verpflichtung auf dieses Ziel immer wieder auch mehr als graduelle Unterschiede im Engagement der Ärzte beobachtet werden können, mag vielleicht ebenso wenig überraschen. Dr. Dirk-Ingo Wolfrum jedenfalls, meine sehr geehrten Damen und Herren, zählt zum Kreis jener Mediziner, die sich dieser Verpflichtung vorbildlich, verdienstvoll und aufopfernd gestellt haben. Dabei geht sein Wirken für die Behandlung und Rehabilitation krebskranker Menschen, für die Abwehr dieser Krankheit, vor allem aber auch zur Unterstützung von Selbsthilfegruppen weit über ein ohnehin hoch gesetztes Maß beruflicher Beanspruchung hinaus. Dieser Einsatz hat bundesweit Anerkennung erfahren. Nach Abschluss seiner Assistentenzeit hat Herr Dr. Wolfrum am Klinikum der Göttinger Universität 1978 mit dem Aufbau einer onkologischen Ambulanz begonnen, ein Jahr später bereits einen Gesundheitsplan zur Rehabilitation krebskranker Patienten entwickelt, der vielfach als revolutionär bezeichnet worden ist. Der Plan ist heute Arbeitsgrundlage vieler ganzheitlich arbeitender Kliniken in Deutschland. Seine wesentlichen Bestandteile waren und sind die psychische und physische Aktivierung der Patienten und die aktive Nachsorge durch biologische Verfahren und Medikamente. Dieses Konzept ist unverändert wegweisend für das geblieben, was man unter Fachleuten sekundärpräventive Therapie nennt. Über diese Therapie informiert, für sie wirbt Herr Dr. Wolfrum seit über zwei Jahrzehnten ehrenamtlich in Vorträgen und Seminaren, die ihn Jahr für Jahr in großer Zahl in alle Teile Deutschlands führen. Für die Gesellschaft für biologische Krebsabwehr, deren wissenschaftlichem Beirat er angehört, als Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Onkologie, leistet er auf diesem Wege hilfreiche Dienste in Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen. Zum Teil ist die Gründung solcher Selbsthilfegruppen erst seinem Einsatz zu verdanken gewesen. Dabei ist er als Chefarzt - und im übrigen Begründer - der internistisch-onkologischen Abteilung der Habichtswald-Klinik in Kassel mit derzeit 120 Betten stark gefordert, wie man sich unschwer vorstellen mag. Dennoch ist ihm kein persönliches Beratungsgespräch, kein auswärtiger Termin zu viel, um sein patientennahes Konzept der komplementären Onkologie vorzustellen. Er versteht es dabei meisterhaft, Patienten entscheidend zu motivieren, ihrer schweren Krankheit nicht resignativ zu begegnen, sondern den Kampf gegen die Krankheit - unterstützt durch die Möglichkeiten moderner Naturheilkunde - lebensbejahend aufzunehmen. Diese Arbeit hat ihm die Achtung und Anerkennung seiner Kollegen eingetragen, vor allem aber den Dank, vielfach auch die Verehrung seiner Patienten, deren Zahl kaum noch zu überschauen ist. Sie haben sich einem Mann anvertraut, der einfühlsam und sensibel mit ihnen umgeht, dessen soziale Kompetenz unbestritten ist, der treu und zuverlässig handelt, der - vielleicht kann man es einfach so formulieren - ein wertvoller Mensch ist und ein hervorragender Arzt aus innerer Berufung, ein besorgter und umsorgender Mitmensch. Ihm dafür, für sein Lebenswerk Respekt und Anerkennung zu bekunden, ihm dafür öffentlich Dank zu sagen, das ist der Anlass, meine Damen und Herren, der uns heute morgen zusammengeführt hat. Deshalb darf ich Sie nun bitten, sich zu Ehren von Herrn Dr. Dirk-Ingo Wolfrum von Ihren Plätzen zu erheben, damit ich in würdiger Form die Verleihungsurkunde und das Ordenszeichen übergeben kann.

Büro Wicker · Brunnenallee 29 ·34537 Bad Wildungen · Germany
Fon +49 (0) 5621/806-208 · Fax +49 (0) 5621/806-112 · E-Mail · Impressum

Copyright © 1999- Wicker-Gruppe
Tecosoft · aktualisiert Nov 07
Zum Seitenanfang bitte hier klicken.