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Zum 31.03.2000 wurde Herr Lothar Günther, seit 20 Jahren Verwaltungsleiter der Hardtwaldklinik I, in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Herr Günther hat mit profunder Sachkenntnis, subtiler und erfolgreicher Personalführung und seinem christlich geprägten Menschenbild die Hardtwaldklinik I und die Neurologische Akutklinik Bad Zwesten in den vergangenen zwei Jahrzehnten durch schwieriges Fahrwasser sicher und kompetent geführt und begleitet. Ein abwechslungsreicher, aber auch höchst erfolgreicher Berufsweg bietet Anlass zu Rückbesinnung, Dank und Ausblick. Zum 01.04.2000 hat Herr Götz Pfannkuche die Nachfolge von Herrn Günther angetreten. Dieser Wechsel in der Verwaltungsleitung wurde im Rahmen einer Feierstunde festlich begangen. |  |  | Foto: Nachfolger Verwaltungsleiter Herr Götz Pfannkuche | Foto: v.l. Beate Wicker, Werner J. Wilhelm Wicker, Herr Lothar Günther |
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| Die Radiosynoviorthese Nuklearmedizinische Gelenktherapie in Rheumatologie und Orthopädie Seit mehr als 2 Jahrzehnten hat die RSO ihren bewährten Platz als herausragend effizientes Nuklearmedizinisches Instrument zur Lokalbehandlung chron. entzündlicher Gelenkerkrankungen im Kontext rheumatologischer und orthopädischer Bemühungen. Traditionelle Indikationsschwerpunkte sind die chron. Polyarthritis und aktivierte) bzw. das " Reizknie ".Knigelenksarthrose (Gonarthrose) Der Indikationsrahmen ist jedoch wesentlich größer und vielfältiger als bislang bekannt. So sind die Bakerzyste und ein fortgeschrittenes Stadium der chron. Polyarthritis keineswegs eine Kontraindikation zur RSO. Interessante neue Routineindikationen sind beispielsweise dauerhafte Entzündungen nach Implantation einer Totalendoprothese ins Kniegelenk, die aktivierte Arthrose des Daumensattelgelenkes und bei Fingergelenkspolyarthrose (Heberden - und Bouchard). Mit ausgefeilter Injektionstechnik - außer dem Kniegelenk immer unter Durchleuchtung und meist mit Kontrastmitteldarstellung (Arthrogrphie) - lassen sich auch kompliziertere Gelenke (z.B. im Mittelfußbereich) behandeln. Im diagnostischen Vorfeld sind die Weichteilszintigraphie der Gelenke und die Ultraschalluntersuchung (Arthrosographie) für die Indikationsstellung, Planung und Dosisabschätzung therapierelevant und daher unverzichtbar. Mit der gesetzlich neu geschaffenen Möglichkeit der ambulanten RSO wird diese Methode die verdiente größere Verbreitung finden. Prinzip: Ein intraartikulär injiziertes Radionuklid bestrahlt hypertrophierte, oberflächliche Synovialisschichten und zerstört sie, ohne das Knorpelgewebe zu schädigen. Die Bestrahlung bleibt auf die Synovialis beschränkt, da die verwendeten Radionuklide eine kurze Reichweite von nur wenigen Millimetern aufweisen. Im weiteren Verlauf kommt es zu einer Fibrisierung und Sklerosierung der Synovialis mit Rückgang der Schwellung und Schmerzen. Der Entzündungsprozess kann so lokal gestoppt werden, teilweise für immer. Indikationen: Chron. Polyarthritis Bechterewsche Erkrankung mit periph. Gelenkbeteilig. Rez. Gelenkergüsse Bakerzyste Aktivierte Arthrose Fingerpolyarthrose Psoriasis-Arthritis Blutergelenk Dr. med H.O. Pusch Nuklear-medizinische Abteilung an der Wicker-Klinik, Bad Wildungen |
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Nov 07
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