Wicker MagazinWicker Magazin3. Ausgabe Juli-Dezember 2000Logo der Wicker-Gruppe - Link zur Wicker-Gruppe
Klinik am Homberg
Innere Medizin
Psychotherapeutische Medizin
Orthopädische Medizin
Bogenschießen
Ergotherapie

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Die Klinik am Homberg stellt sich vor

Orthopädische Medizin

Seit 1988 besteht die orthopädische Abteilung an der Klinik am Homberg. Sie umfasst 140 Betten und ist für die allgemeinen Heilverfahren - BfA, Krankenkassen, Anschlussheilbehandlungen und berufsgenossenschaftliche, stationäre Weiterbehandlung - zugelassen. Auf der behindertengerecht ausgestatteten Station 2 wird zudem die private Kurzzeitpflege durchgeführt. Aufgrund der Ausstattung, sowohl personell und technisch, ist die Aufnahme von Rollstuhl-Patienten, stark sehbehinderten Patienten und Patienten mit Kindern jeder Altersstufe möglich.

Das Ärzteteam besteht auf 2 Fachärzten für Orthopädie und 5 Assistenzärzten.

Station 2 mit 13 Rollstuhlgerechten Pflegezimmern. Im Bild stellvertretende Stationsschwester Ariane
Station 2 mit 13 Rollstuhlgerechten Pflegezimmern.
Im Bild stellvertretende Stationsschwester Ariane

Der Chefarzt M. A. Eulig, seit 10 Jahren Facharzt für Orthopädie, kann auf umfangreiche orthopädische und chirurgische/traumatologische Erfahrungen zurückgreifen. Bei der hier im Hause notwendigen Hilfsmittelversorgung kommt Herrn Eulig die abgeschlossene Ausbildung zum Orthopädie-Mechaniker zugute. Weitere Schwerpunkte liegen im Bereich der umfassenden sozialmedizinischen Beurteilung und der differenzierten orthopädischen Diagnostik u.a. mit Chirodiagnostik und -therapie sowie die langjährige Erfahrung als Badearzt in den balneophysikalischen Therapieformen. Herr Eulig war langjährig als orthopädischer Oberarzt in den Wicker-Kliniken tätig.

Der Oberarzt und Chefarztstellvertreter Dr. R. Wieczorek war 5 Jahre chirurgisch in Süddeutschland tätig. Es folgte die Ausbildung zum Facharzt für Orthopädie in Siegen, danach die Tätigkeit als Oberarzt in einer orthopädischen Reha-Klinik in Bad Laasphe. Hier wurden seine persönlichen Schwerpunkte Akupunktur, TLA, Chirotherapie und Sportmedizin vertieft. Die Fortbildungen in der Sozialmedizin und physikalischen Therapie sind abgeschlossen.

Die in Weiterbildung stehenden Assistenzärzte (Herr Hunger, Herr Dubei, Herr Ghaus, Herr Fahrbach und Herr Scherba) werden durch interne und externe Fort- und Weiterbildungen auch zukünftig in der Lage sein, die erfolgreiche Behandlung unserer Patienten zu sichern.

In der Abteilung werden alle Erkrankungen des degenerativen rheumatischen Formenkreises behandelt. Einen bedeutenden Anteil stellen die Folgezustände nach Verletzungen und Operationen der Bewegungsorgane dar - Endoprothesen, Frakturen, Amputationen und Bandscheiben-Operationen.

Im Vordergrund des erfolgreichen Therapiekonzeptes stehen aktivierende Behandlungselemente, die individuell im therapeutischen Team zusammengestellt werden. Dazu trägt die enge Zusammenarbeit der einzelnen Abteilungen des Hauses bei. Als Beispiel können hier die interdisziplinäre Schmerztherapie sowie die Adipositas-Gruppe angeführt werden.

Das therapeutische Team trifft sich mehrfach wöchentlich zur Patientenbesprechung und setzt sich aus den Mitarbeitern der Abteilungen Pflege, Krankengymnastik, Ergotherapie, physikalische Therapie, Sporttherapie, psychologische Abteilung, Körpertherapie (Eutonie) und Sozialdienst zusammen. Für die Patienten führt dies zu einer Optimierung des Therapieerfolges, um die Anforderungen von Alltag und Beruf wieder erfüllen zu können.

Ziele des stationären Aufenthalts auf der orthopädischen Abteilung der Klinik am Homberg ist eine Neu- oder Umorientierung auf eine aktive und gesundheitsfördernde Lebensweise.

Bogenschießen

Das Schießen mit Pfeil und Bogen hat über Jahrtausende eine entscheidende Rolle in der Geschichte der Menschheit gespielt - als Jagd- und Kriegswaffe. Heute findet Pfeil und Bogen immer mehr Freunde als Sportgerät, das man das ganze Jahr über drinnen und draußen benutzen kann. Bogenschießen kann aber mehr sein als nur ein Sport und Freizeitspaß. Im Zen-Buddhismus, der ursprünglich von Indien über China im 12. Jahrhundert nach Japan gebracht wurde, spielt das Bogenschießen eine besondere Rolle. Pfeil und Bogen ist dabei ein Instrument der Meditation, ein Werkzeug zur Bewusstseinsfindung und Konzentrationsübung. Bei den traditionellen Bogenschießarten ist seit alters her jede Bewegung genau vorgeschrieben, hat eine eigene Symbolkraft und ist ein kultisches Geschehen. Es wird nicht vorwiegend als körperliche Übung und sportliches Können aufgefasst, sondern als geistige Übung. Das in unserer Klinik durchgeführte Bogenschießen versucht nun, diesen "Bogen" vom sportlichen Bogenschießen bis zum Zen-Bogenschießen zu spannen.

Bogenbschießen als Therapieform in der Klinik am Homberg unter Leitung von Herrn Rolf Hilger
Bogenschießen als Therapieform in der
Klinik am Homberg unter Leitung von
Herrn Rolf Hilger

Der verwendete Bogen ist ein Recurve-Sportbogen und nicht der etwa zwei Meter lange japanische Bambusbogen. Im Mittelpunkt soll die Harmonie des Bewegungsablaufs stehen, das Finden von Ruhe inmitten der hektischen Unruhe unserer Umgebung. "Das Bogenschießen", hat einmal ein Japaner gesagt, "ist ganz einfach - es ist die Kunst des Identischen". Für den Anfänger bedeutet das: Üben, üben und nochmals üben, bis der Bewegungsablauf zu einer harmonischen Einheit geworden ist. Eine Einheit von Geist, Körper und Bogen.

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Tecosoft · aktualisiert Nov 07
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