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Aus dieser SeiteHappy Birthday Prof. Dr. Dr. Graul

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Happy Birthday
Zum 80. Geburtstag von Universitätsprofessor Dr. med. Dr. rer. nat.  E.H. Graul
Von Dr. med. Lutz-D. Gercke, Bad Wildungen - im Namen der Mitarbeiter
Foto: Universitätsprofessor Dr. med. Dr. rer. nat. E.H. Graul
Foto: Universitätsprofessor
Dr. med. Dr. rer. nat. E.H. Graul

Am 29.12.1920 wurde E.H. Graul in Zeitz/Elster geboren. Nach der Schulzeit studierte er im Doppelstudium in Medizin und physikalischer Chemie. Kaum aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft entlassen, kehrte EHG nach einem Intermezzo als praktischer Arzt in Hadamar wieder an die Universität zurück, jetzt an die Krebs- und Lungenheilstätte Hornheide, die der Uni Münster angegliedert war. 1951 habilitierte Graul an der Uni Münster in den Bereichen Dermatologie und Radiologie. Schon 1953 wurde er als Leiter der Abteilung für Radiobiologie und Isotopenforschung an die Philipps Universität Marburg berufen. Nach der Position eines apl. Professors 1957 wurde Graul dann 1961 als ordentlicher Professor auf den Lehrstuhl für Radiobiologie und Isotopenforschung der Uni Marburg berufen, jenem Lehrstuhl, aus dem später die Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin hervorging. Grauls Streben ging aber auch dahin, dass junge Gebiet der Nuklearmedizin im außeruniversitären Bereich zu installieren. So gründete er bereits 1969 die Abteilung für Nuklearmedizin in Bad Wildungen (Wicker-Klinik). Neben der Veröffentlichung von über 1300 wissenschaftlichen Arbeiten seien hier stellvertretend für viele Aktivitäten nur die langjährige Tätigkeit als Chefredakteur des Deutschen Ärzteblattes, die Aktivitäten im Rahmen der Kongresse der Bundesärztekammer in Grado, Davos und Meran und der Aufbau der Mecidenale genannt. Abseits der medizinischen Szene verstand es Graul aber auch immer schwierige Sachverhalte dem Laienpublikum klar zu machen, so auf ARD Fernsehkonferenzen im Rahmen der Apollo-Mondlandung. Die Herausforderung der Raumfahrt nahm Graul aber auch als Naturwissenschaftler und Forscher an und trug mit vielen Bioexperimenten im Rahmen verschiedenster Raumfahrtprojekte zur Erforschung vor allem radiobiologischer Phänomene bei der Bestrahlung mit schweren Primären bei. Seine Versuchsobjekte waren auf dem Mond. Die verschiedenen Aktivitäten führten dazu, dass der Jubilar auf vielfältige Art geehrt wurde, so durch die Ernst-von Bergmann-Plakette (1957), den Commendatore Orden der Republik Italien, das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse, der DRK-Verdienstorden - um nur einige zu nennen. So bleibt neben einem unvollständigen Rückblick auf ein Lebenswerk einer Ausnahmepersönlichkeit der ehrliche Wunsch eines Freundes - ad multos annos

Nuklearmedizinische Praxis Dres. Graul, Gercke, Pusch

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