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| Inhalt der 6. Ausgabe |
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von Peter Gratzer
Die Krankenhausschule an der
Werner-Wicker-Klinik in Bad Wildungen-Reinhardshausen
Die "Private Schule für Kranke an der Werner-Wicker-Klinik", so die offizielle Bezeichnung, kann inzwischen auf eine mehr als zwanzigjährige unterrichtliche Tätigkeit zum Wohl der jungen Patienten zurückblicken. Schon bald nach der Aufnahme des Klinikbetriebes im Jahr 1978 ergab sich die Notwendigkeit, wegen der oft längeren Aufenthaltsdauer einen qualifizierten Schulunterricht anzubieten. Auf Anregung des damaligen
Chefarztes Dr. Hans-Jürgen Gerner, jetzt Ordinarius in Heidelberg, richtete Werner Wicker die heutige Schule ein, fachlich unterstützt vom damaligen Schulrat Volkhard Ehl. Aus kleinen Anfängen mit zunächst zwei Lehrkräften und zwei Unterrichtsräumen entwickelte sich die Leistungsfähigkeit der Schule stetig weiter. Heute unterrichten 6 hauptamtliche Lehrkräfte in vier Schulräumen und auf den Krankenzimmern am Bett der Patienten. Die ca. 40 bis 50 Schüler kommen aus allen Bundesländern und aus dem Ausland. Sie besuchen zu Hause die verschiedensten Schularten und
so ist es für den Unterrichtserfolg und für die schulische Arbeit sehr günstig, dass unsere Klinikschule über Lehrerinnen und Lehrer mit verschiedenen Lehrbefähigungen verfügt. Der Unterricht findet in der Regel in den Fächern statt, die erfahrungsgemäß für den Schulerfolg am bedeutendsten sind: Deutsch, Mathematik, Englisch sowie Sachunterricht für den Bereich der Grundschule. Es besteht darüber hinaus ein ständiges Angebot für die Fächer Französisch, Latein und Informatik.. Den Grundschulkindern und besonders auch Kindern mit Behinderungen gilt unsere
besondere Aufmerksamkeit, weil sie viel Einfühlung und Hilfe in der fremdartigen Klinikumgebung benötigen. Die Klassenzimmer sind mit besonderen Hilfsmitteln und verstellbaren Tischen ausgestattet. Mehrere mobile und stationäre PC-Arbeitsplätze und Internet stehen zur Verfügung. Der Unterricht ist methodisch stark individualisiert und orientiert sich inhaltlich an den Vorgaben der Heimatschulen. Das bedeutet, dass jeder Schüler möglichst genau das lernen kann, was in seiner Heimatschule gerade behandelt wird.
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Foto: Die Lehrerinnen und Lehrer der Krankenhausschule
Ausführliche Namen in der vergrößerten Ansicht. |
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