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Wicker Magazin
6. Ausgabe - Januar bis Juni 2002
 Inhalt der 6. Ausgabe

 

 

 

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Die Zentralapotheke der Wicker-Kliniken


von Dr. J. Weber

Seit 1. Oktober 1983 verfügt die Unternehmensgruppe über eine eigene an die Werner Wicker Klinik in Reinhardshausen angegliederte Zentral-Apotheke. Diese Einrichtung war 1983 aufgrund der Änderungen der gesetzlichen Auflagen in der Arzneimittelversorgung von Krankenhäusern notwendig geworden. Zunächst betreute sie 7 Kliniken.

Foto: MitarbeiterInnen beim Kommissionieren, re. im Bild: Dr. Weber, Leiter der Zentral-Apotheke
Foto: MitarbeiterInnen
beim Kommissionieren

Mittlerweile ist der Versorgungsumfang auf 18 Kliniken sowie verschiedene andere Einrichtungen angewachsen. Dabei sind praktisch alle denkbaren Indikationsgebiete anzutreffen. Seit Beginn der Neunziger Jahre zählen mehrere externe Häuser unterschiedlichster Trägerschaften zu unserem Kundenkreis.

Neben Arzneimitteln gehören zum Belieferungsrepertoire Infusionslösungen, Sondenkost, Diagnostika, Desinfektionsmittel, Röntgenkontrastmittel, Stomaartikel, Medicalprodukte und Verbrauchsartikel. Ständig sind ca. 1.700 Artikel vorrätig. Dieser Auszug aus dem Arzneimittelschatz Deutschlands gibt einen repräsentativen Ausschnitt wieder. Zum Vergleich: die Rote Liste® beinhaltet ca. 9.000 Präparate und in Deutschland sind insgesamt ca. 70.000 Präparate beim BfArm zugelassen oder registriert. Um ein gewisses Maß an Transparenz für unsere Kunden zu ermöglichen, ist es sinnvoll und notwendig sich auf eine überschaubare Anzahl an Arzneimitteln zu beschränken.

Foto: Blick in die Offizin
Foto: Blick in die Offizin

Die Beschaffung der Waren erfolgt zu 95% im Direktbezug vom Hersteller zu Konditionen, die individuell verhandelt werden. In der Regel liegen die Preise weit unter denen, die man zum Beispiel in der Roten Liste® findet. Hilfreich ist dabei die Zusammenarbeit in einer Einkaufsgruppe mit mehreren hessischen Krankenhausapotheken. Gemeinsam werden die Produkte bei der Industrie nachgefragt und Kaufentscheidungen getroffen. Nur ein kleiner Teil der Waren wird wie in öffentlichen Apotheken über den pharmazeutischen Großhandel geordert.

Neben der logistischen Leistung der Beschaffung, Verteilung und Berechnung von Waren, ist die Eigenherstellung ein wesentlicher Bereich der Zentral-Apotheke. Hier stehen Artikel im Vordergrund, die die Pharmazeutische Industrie nicht oder nur relativ hochpreisig liefert. Genannt seien hier beispielsweise ca. 100.000 Kapseln pro Jahr für die orthomolekulare Therapie der Habichtswald-Klinik oder die Herstellung von ca. 3.000 sterilen Oxybutynin-Instillationslösungen jährlich für die Urologie der WWK. Zudem werden ca. 1000 Individualrezepturen wie Salben, Lösungen, Zäpfchen oder Tropfen produziert.

Foto: Frau Rausch bei der Zubereitung einer Zytostatika-Rezeptur
Foto: Frau Rausch bei
der Zubereitung einer
Zytostatika-Rezeptur

Ein wichtiger Bereich der Eigenherstellung ist die Herstellung von applikationsfertigen Zytostatikazubereitungen. Pro Jahr werden ca. 4.000 qualitativ hochwertige, sterile Lösungen patientenindividuell gefertigt und zur Verfügung gestellt.

Mit der Herstellung eng verknüpft ist die Analytik. Alle in der Apotheke hergestellten Arzneimittel und deren Ausgangsstoffe werden vor Verlassen der Apotheke auf ihre Qualität geprüft.

Jährlich fallen ca. 550 dieser Prüfungen an. Auch Fertigarzneimittel der Hausliste werden täglich stichprobenartig auf Identität und Qualität geprüft.

Im Dienstleistungsbereich Arzneimittelinformation wird für die leitenden Ärzte eine Zusammenfassung aktueller Erkenntnisse zur Arzneimitteltherapie in Form einer Hauszeitung präsentiert. Für Literaturrecherchen stehen stets aktuelle Literatur und Arzneimitteldatenbanken zur Verfügung. Im Rahmen der Arzneimittelberatung und Kostenkontrolle werden individuelle Arzneimittelvisiten auf Station angeboten und durchgeführt. Hierbei wird versucht, die Arzneimitteltherapie in Richtung übergreifende Therapieregime zu standardisieren. Daraus erwachsen Transparenz, Sicherheit und ökonomischer Nutzen für die einzelnen Bereiche. Selbstverständlich werden auch die Häuser über die jeweiligen Kostenentwicklungen informiert. Zu verschiedenen Themen (Bsp. Handhabung von Zytostatika auf Station, Sondengabe von festen Oralia, Merkblätter zur Apothekenbestellung, spezielle Themen zur Arzneimitteltherapie) bieten wir für das gesamte Stationspersonal regelmäßig Schulungen oder anderes Informationsmaterial an.

Foto: Frau Schwieder bei der Zubereitung von Kapseln
Foto: Frau Schwieder
bei der Zubereitung
von Kapseln

Im Rahmen der Belieferung und Information überarbeiten wir regelmäßig die Arzneimittelliste. Neben der Zusammenstellung der vorrätig gehaltenen Arzneimitteln sind ebenso zahlreiche darüber hinaus gehende Informationen (Hilfstabellen, Haltbarkeitstabellen, Beipackzettel, Informationen zu Diätetika und Infusionen, Therapiekosten von Antibiotika etc., Vorgehen bei Nadelstichverletzungen) enthalten.

In den letzten Jahren hat die Arzneimitteldokumentation risikobehafteter Arzneimittel, wie Blut oder Blutprodukte an Bedeutung gewonnen. Hier leistet die zentrale Erfassung in der Apotheke wesentliche Hilfestellung.

Für die Mitarbeiter der Häuser wird ein Personalverkauf angeboten. Arzneimittel können zu Vorzugskonditionen bezogen werden. Weitere von uns angebotene Dienstleistungen sind eine 24h-Dienstbereitschaft, die Organisation von Fortbildungen, die halbjährlichen Stationsbegehungen, der Personalverkauf, sowie die Mitarbeit in der Krankenpflegeschule.

Aktuell arbeiten wir an der Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2000 unserer Apotheke, um in Zukunft den Anforderungen der Kliniken und des Marktes gerecht zu werden. Zum Schluss möchten wir uns und ihre jeweiligen Ansprechpartner vorstellen:

Zentral-Apotheke der Wicker-Kliniken
Kontakt

Leiter:
Dr. rer. nat. J. Weber
Apotheker für Klinische Pharmazie
Im Kreuzfeld 4

34530 Bad Wildungen

Telefon: (0 56 21) 8 03-2 11
Telefax: (0 56 21) 7 17 06

MitarbeiterInnen

Birgit Best, Apothekenhelferin
Karina Engel, Apothekenhelferin
Katja Wagener, Apothekenhelferin
Katja Schweinsberg, PKA
Anke Bergmann, PTA
Cornelia Beschorner, PTA
Annette Schubert, PTA
Tanja Schwieder, PTA
Karola Wagener-Weber, PTA
Irmtraud Welteke, PTA
Silke Loth, Apothekerin
Holger Petri, Apotheker
Ilka Rausch, Apothekerin
Dr. Jochen Weber, Apotheker

Für Fragen und Anregungen im Bereich Zytostatika stehen Ihnen unsere Apotheker/in Herr Petri und Frau Rausch, sowie die PTA´s Frau Bergmann und Frau Welteke zur Verfügung. Der Bereich Information und Beratung wird von den Apothekern/innen Herr Dr. Weber, Herr Petri, Frau Rausch und Frau Loth betreut.

www.werner-wicker-klinik.de
info@werner-wicker-klinik.de


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