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8. Ausgabe - Januar bis Juni 2003
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Gemeinnütziger Verein
Deutsche Fatigue Gesellschaft gegründet

Im März diesen Jahres wurde die Deutsche Fatigue Gesellschaft als gemeinnütziger Verein in das Vereinsregister eingetragen.

Kurz notiert!

Die Deutsche Fatigue Gesellschaft (DfaG) hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Ursachen von Fatigue weiter zu erforschen, ihre Bedeutung für den Krankheitsprozess einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen und moderne Behandlungskonzepte zu entwickeln und ihre Effektivität zu prüfen. Ein häufig verkanntes Leiden im Verlauf einer Tumorerkrankung oder der Tumorbehandlung stellt die scheinbar unbeeinflussbare Erschöpfung dar. Dieses Problem, auch Fatigue genannt, geht einher mit Müdigkeit und Erschöpfung, vermindertem Leistungsvermögen, Muskelschwäche und gesundheitlicher Beeinträchtigung. Fatigue belastet alle Aktivitäten des normalen Alltags und wirkt sich negativ auf das gesamte Leben aus.

Weitere Informationen erhalten Sie:

Geschäftsstelle der Deutschen
Fatigue Gesellschaft
Scheidtweiler Straße 63-65
50933 Köln

Telefon 02 21 / 94 05 82 32
oder über
Prof. Dr. med. M. E. Heim
Sonnenberg-Klinik
Bad Sooden-Allendorf

Die Deutsche Fatigue Gesellschaft bietet folgende Informations- und Beratungsleistungen an:

1. Für Patienten:
  Informationsveranstaltungen, individuelle Beratung, Informationsmaterial.
2. Für Ärzte:
  Beratung zu Fatigueproblemen, Fortbildungsveranstaltungen, Informationsmaterial.
3.  Für Forschungsprojekte:
  Beratung bei Studienkonzeptionen, Hilfe bei der Implementierung von Methoden zur Erfassung von Fatigue, Anleitung zur Evaluation von fatiguebezogenen Interventionen, Hilfestellung bei der Auswertung von Studiendaten. 
Bärbel Falk
Ehrennadel für Berufsbildung in Gold

Für ihr mehr als 20-jähriges Engagement für die berufliche Fort- und Weiterbildung in Nordhessen erhielt Frau Bärbel Falk, stellv. Verwaltungsleiterin der Habichtswald-Klinik Ayurveda in Kassel, im Rahmen einer Feierstunde die Ehrennadel für Berufsbildung der Industrie- und Handelskammer in Gold verliehen.

Bärbel Falk
Bärbel Falk
Sie gehört dem Prüfungs-
ausschuss "Geprüfte
Sekretariatsfachkauffrau"
als Arbeitgebervertreterin
an.

Sie gehört dem Prüfungsausschuss "Geprüfte Sekretariatsfachkauffrau/ Geprüfter Sekretariatsfachkaufmann" als Arbeitgebervertreterin an.

In seiner Ansprache dankte der Präsident der IHK, Herr Ludwig-Georg-Braun, den Geehrten: "Sie haben als Prüfungsausschuss-Mitglieder entscheidend dazu beigetragen, die der Industrie- und Handelskammer Kassel vom Staat übertragenen Aufgabe, die Aus- und Weiterbildung für die nordhessische Wirtschaft zu organisieren und durchzuführen, effizient zu erfüllen." 

Marion Aschenbrenner
Ernährungskur wissenschaftlich in der
Sonnenberg-Klinik geprüft
Logo der Sonneberg-Klinik

In einer Diplomarbeit an der Fachhochschule Fulda hat Frau Dipl.-Oecotrophologin Marion Aschenbrenner die in der Sonnenberg-Klinik in Bad Sooden-Allendorf durchgeführte Molkekur wissenschaftlich geprüft. Titel: "Wirkung und Verträglichkeit einer fünftägigen Molkekur bei Mamma-Carcinom-Patientinnen".

In ihrer wissenschaftlichen Untersuchung hat Frau Aschenbrenner 21 Frauen nach Brustkrebserkrankung, die eine fünftägige Molkekur während ihres Rehaaufenthaltes in der Sonnenberg-Klinik durchführten mit einer Gruppe von 32 Patientinnen, die eine normale Vollwertkost zu sich nahmen, verglichen. Während der fünftägigen Molkekur konnte eine tägliche Gewichtsreduktion von durchschnittlich 300 bis 500 g verzeichnet werden. Die Körperzusammensetzung änderte sich während des Rehabilitationsaufenthaltes nur geringfügig.

Erwartungsgemäß konnten günstige Auswirkungen auf den Fettstoffwechsel nachgewiesen werden: Gesamt-Cholesterin und LDL-Cholesterin senkten sich bis zum Ende der Rehamaßnahme signifikant. Das subjektive Befinden während der Molkekur verbesserte sich im Durchschnitt täglich. Einige Patienten mit rheumatischen Beschwerden wurden während der Molkekur schmerzfrei.

Bei Beginn der Rehabilitation lag bei vielen Patienten chemotherapie- und strahlentherapiebedingt eine Verminderung der weißen Blutzellen vor. Interessanterweise war in der Molkegruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe ein signifikanter Anstieg der Gesamtlymphozytenzahlen festzustellen. Möglicherweise ist dies auf eine immunstimulatorische Wirkung des Molkeproteins zurückzuführen. Es ist geplant, in einer Folgestudie dieses Phänomen weiter zu überprüfen. 

 

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