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Im "Laupark" werden Menschen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren aufgenommen mit Folgezuständen nach Schädel-Hirn-Trauma, Schlaganfällen, hypoxischer Hirnschädigung, entzündlichen Erkrankungen des ZNS, Hirntumoren und Herzinfarkten.
Ziel des Wohn- und Pflegeheimes ist es, Personen mit schweren Schäden des Zentralen Nervensystems, die nach Abschluss der intensiv rehabilitativen Versorgung nicht in ihre bisherige häusliche und soziale Umgebung integriert werden können, neben einem angemessenen Lebensraum bestmögliche Betreuung und Förderung zukommen zu lassen.
Hierzu sind differenzierte Formen der Versorgung und des therapeutischen Angebotes notwendig, denen das Wohn- und Pflegeheim "Am Laupark" durch zwei konzeptuell unterschiedliche Abteilungen gerecht wird.
Personen mit vorwiegend neuropsychologischen Beeinträchtigungen (Einschränkungen der geistigen Leistungsfähigkeit und / oder des Sozialverhaltens) finden fachgerechte Betreuung und Förderung innerhalb zweier Wohngruppen. Den häufig sehr unterschiedlichen Schwierigkeiten in der Bewältigung des Lebensalltags wird durch individuell erstellte neuropsychologische Betreuungspläne entgegengetreten. Hierüber wird unter Einbeziehung des gesamten therapeutischen Teams (Neuropsychologie, Freizeit- und arbeitsorientierte Therapie, Sozialpädagogik und Pflege) größtmögliche Selbständigkeit, die Stärkung des Selbstbewusstseins sowie die Förderung von Kontakt- und Kommunikationsmöglichkeiten der Bewohner angestrebt.
Des weiteren wird für Personen, die trotz intensiven Rehabilitationsbemühungen schwer mehrfach behindert bleiben, in ansprechender Umgebung, auf 2 Wohnebenen auf hohem therapeutischen Niveau spezielle Pflege und Förderung sichergestellt. Die Betreuung dieser schwerstpflegebedürftigen Bewohner erfordert ein hohes Maß an Intensität und Kontinuität.
Neben der Vermittlung von Sicherheit und Geborgenheit besteht das Ziel darin, die Ressourcen des einzelnen Bewohners zu erkennen und auszubauen. Dies wird in interdisziplinärer Kooperation von Pflegekräften und Therapeuten in der Tagesgestaltung, Pflege und individuellen Therapien erreicht.
Für die Bewohner der Wohngruppen werden regelmäßig Schwimmbadbesuche, Ausflüge und Kinobesuche im Rahmen der Arbeits- und Freizeittherapie angeboten. Innerhalb des Hauses nutzen die Bewohner, die diversen Bastel-, Mal- und Spielgruppen.
Mit den Bewohnern der Schwerstpflege werden Ausflüge zum Edersee, Grillnachmittage, Besuch beim Blumenkorso sowie Besuche auf diversen Festen in Bad Wildungen unternommen. Innerhalb des Hauses findet für einzelne Bewohner der Schwerstpflegestationen jeden Vormittag die Frühstücks-, Koch- und Backgruppe im Rahmen der Ergotherapie statt. Zur Zeit nehmen regelmäßig 10 Bewohner an diesem Therapieangebot teil. Hier sollen die Bewohner mit Hilfe der Ergotherapeuten wieder selbständiges und gezieltes Essen erlernen.
Ein weiteres Therapieangebot für alle Bewohner des "Lauparks" ist unser neu gestalteter Snoezelenraum.
Am Tag der offenen Tür der Wicker-Kliniken nutzten viele interessierte Bürger aus der näheren Umgebung sowie weitere Betroffene und Angehörige die Besichtigung des Therapieraumes. Der Begriff "Snoezelen" stellt eine Verknüpfung der niederländischen Wörter "sniffelen" (schnüffeln, riechen) und "doezelen" dösen, ruhen) dar und erinnert an das englische Wort "to Snooze"(dösen). Darunter versteht man eine primäre Aktivierung, vor allem auf sinnliche Wahrnehmung und sinnliche Erfahrungen gerichtet, mit Hilfe von Licht, Geräuschen, Gefühlen, Gerüchen und dem Geschmackssinn.
Für Fragen und Informationen stehen Ihnen jederzeit zur Verfügung:
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Herr Fritsch (Pflegedienstleitung),
Tel. 0 56 21 / 7 86 91 03 |
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Frau Ginglas (Sozialdienst)
Tel. 0 56 21 / 7 86 91 07 |
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Frau Schoof-Tams
(Dipl. Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin)
Tel. 0 56 21 / 79 41 74 |
www.wohn-und-pflegeheim-am-laupark.de
info@wohn-und-pflegeheim-am-laupark.de |