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Qualitätsmanagement |
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von Dr. Thomas Lutzmann
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Mitarbeiterbefragung
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| Dr. Thomas Lutzmann |
Schon seit langem stand sie auf der Wunschliste der Leitungskräfte und der Beauftragten des Qualitätsmanagements, die Mitarbeiterbefragung. Es handelt sich dabei um die Kür nachdem die Pflicht, die Zertifizierung absolviert wurde. 12 Einrichtungen des Unternehmens planen, sich an der Befragung zu beteiligen.
Zur Vorbereitung der Mitarbeiterbefragung wurden alle Teilnehmer nach deren Zielen und Anforderungen befragt. Das Interesse an der Befragung war sehr hoch. Teilweise wurden von MitarbeiterInnen Fragen, ja sogar ganze Fragebögen formuliert.
Nachdem die gesamten Informationen gebündelt wurden, ging die Arbeitsgruppe Mitarbeiterbefragung ans Werk. Der Teilnehmerkreis bestand aus Herrn M. Wicker, Dr. Vornholt, aus Führungskräften und Qualitätsbeauftragten verschiedener Einrichtungen, sowie dem neu gegründeten Konzernbetriebsrat. Für die beiden Kliniken von Herrn M. Wicker nahmen die jeweiligen Betriebsräte daran teil.
Die Arbeitsatmosphäre war sehr konstruktiv und rasch wurden die Vorschläge einvernehmlich bearbeitet. Herr Hildebrandt und Herr Nickels von Hildebrandt-GesundheitsConsult aus Hamburg, die die Konzeption und Durchführung der Befragung bewerkstelligen werden, haben für die Ausformulierung von Fragen und Zusammenstellung der Dimensionen gesorgt. So ist ein “wicker-spezifischer Fragebogen” entstanden, der aber auch Vergleiche mit Ergebnissen anderer Krankenhäuser ermöglicht. Wie schon bei der Patientenbefragung, die ebenfalls von der Hamburger Firma durchgeführt wurde, soll den Einrichtungen die Möglichkeit geboten werden, die besonderen Wünsche und Anforderungen der eigenen MitarbeiterInnen zu erkennen. Bei Redaktionsschluss wurde auf Wunsch des Konzernbetriebsrates der Fragebogen den Betriebsräten der jeweiligen Einrichtungen vorgelegt. Sie müssen für die Umsetzung des von der Arbeitsgruppe entworfenen Fragebogens ihre letztendliche Zustimmung erteilen.
Und dann kann es losgehen. Die Befragung ist für das erste Quartal 2003 geplant. Im Frühsommer 2003 kann dann mit Ergebnissen gerechnet werden.
Wir sind alle sehr gespannt. 
| Ausschnitt aus dem Wicker-Mitarbeiterfragebogen |
| C |
Zusammenarbeit im Betrieb |
sehr
gut |
gut |
mittel-
mäßig |
schlecht |
sehr
schlecht |
| 1 |
Der Informationsaustausch über Dinge, die meine tägliche Arbeit betreffen (z.B. Aufgaben, Neuerungen, Dienstpläne), ist... |
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| 2 |
Der Informationsaustausch in Bezug auf angrenzende Dienste und Bereiche, in denen ich zusammenarbeiten muss, ist... |
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| 3 |
Die Hilfe meiner direkten Kollegen/-innen in
schwierigen Situationen ist... |
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| 4 |
Die Hilfe meines/-r Vorgesetzten in schwierigen Situationen ist... |
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| 5 |
Der Umgangston zwischen den Mitarbeiter/-innen in meinem Bereich ist... |
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Erfolgreiche Wiederholungsaudits in den Wicker-Kliniken
"Nach dem Audit ist vor dem Audit", sagte Dr. Lehmann-Leo, Chefarzt der Wicker-Klinik Innere Medizin in Bad Homburg, bei der Abschlussbesprechung. Zuvor hatte die Wicker-Klinik und die Wirbelsäulenklinik ihr Wiederholungsaudit erfolgreich bestanden. Diese Audits finden alle drei Jahre statt, denn solange ist ein Zertifikat nach DIN ISO 9001 und DEGEMED gültig.
Danach wird die gesamte Klinik wieder einer neuen umfassenden Auditierung unterzogen. Diesen Check haben die beiden Kliniken in Bad Homburg erfolgreich bestanden. Sie haben mit der Klinik Hoher Meissner einen Reigen von Wiederholungsaudits eröffnet, der im Jahr 2002 und 2003 alle QM-Kliniken und Praxen einschließt.
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| Den bisherigen Häusern gratulieren wir recht herzlich dazu. |
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Die Wicker-Gruppe, die schon sehr früh in Deutschland mit der Einführung von Qualitätsmanagement (QM) begonnen hat, ist dabei den richtigen Weg gegangen. Nicht nur der gesetzliche Druck wird mit jeder Gesundheitsreform größer, auch die Akzeptanz des DEGEMED-Verfahrens nimmt in Deutschland auf allen Seiten zu. Während sich andere Kliniken auf die Einführung von QM vorbereiten, können unsere Häuser das QM nutzen, um sich auf die Veränderungen im Gesundheitswesen zu rüsten. Die Konzeption und deren Umsetzung ist ein wichtiger Bestandteil eines QM-Audits. Nur durch diese kontinuierliche Arbeit und die Verbesserung von Patientenbehandlungen wird man die notwendigen Veränderungen im Gesundheitssystem bestehen können.
Deshalb ist nach dem Audit vor dem Audit. 
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