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9. Ausgabe · Juli - Dezember 2003
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Die DEGEMED informiert: Schon im Krankenhaus mit der Reha beginnen
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Deutsche Patienten liegen zu lange im Krankenhaus. Doch die frühe Entlassung stellt die Nachsorge vor erhebliche Probleme. Man ist nicht vorbereitet. Reha-Teams, die bereits im Krankenhaus mit der Frührehabilitation beginnen, sollen das Problem lösen helfen. Die tiefgreifende Umstrukturierung im deutschen Krankenhauswesen hat ein Ziel: Effizienzsteigerung. Und das heißt, der bundesdeutsche Krankenhausaufenthalt von derzeit 9,4 Tagen soll halbiert werden. Das haben beispielsweise die Finnen bereits hinter sich gebracht. Dort liegt der Patient im Durchschnitt 4,1 Tage im Krankenhausbett. Doch wohin mit dem Patienten nach der beschleunigten Krankenhausbehandlung, wenn Weiterbehandlungsbedarf besteht, die der Hausarzt nicht leisten kann? Da schleust man den Patienten zeitoptimiert durchs Krankenhaus, versucht Ressourcen einzusparen, um dann festzustellen: Was an Kosten eingespart worden ist, wird nun in einer kostenintensiven Krankenhaus- Weiterbehandlung wieder ausgegeben. Wie die Kurzzeitpflege ist auch die Reha nun gefordert, früher in den Genesungsprozess einzusteigen. Angebote stationärer und ambulanter Reha- Elemente aus einer Hand werden nachgefragt. Die zentrale Frage, wohin mit dem Patienten nach einer verkürzten Krankenhausbehandlung, beschäftigt auch Irmgard Gürkan, kaufmännische Direktorin der Universitätsklinik Heidelberg. „Je früher wir verlegen, desto mehr müssen wir uns darauf verlassen, dass wir dorthin verlegen, wo Qualität garantiert ist“, verwies Gürkan auf dem 7. Gesundheitsmanagement- Symposium 2003 in Marburg auf die gestiegene Bedeutung der Reha. So denkt sie an Reha-Fachpersonen, die in die Klinik kommen, um die rehafähigen Patienten frühzeitig kennen zu lernen. Weitere Informationen über die DEGEMED, Deutsche Gesellschaft für medizinische Rehabilitation finden Sie im Internet unter: www.degemed.de

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