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|  |  | | Startseite > Inhalt > Mit Computer und Nadel gegen Rückenschmerzen Jürgen Bodemeyer |  | | | Mehr als 2000 mal haben die Ärzte des Radiologischen Instituts in Bad Zwesten in den vergangenen zwölf Monaten zugestochen. Mit sehr gutem Erfolg wird die CT- gesteuerte Schmerztherapie bei Rückenbeschwerden seit 1999 zunehmend häufiger angefragt und durchgeführt. „In ca. 70 - 80 % der Fälle sind wir erfolgreich und die Patienten empfinden eine deutliche Besserung“, teilt Radiologe Dr. med. Gert Mariß mit. Akute und chronische Rückenbeschwerden, zum Beispiel aufgrund von Bandscheibenschädigungen oder auch nach Bandscheibenoperationen, können so gelindert werden. Viele Patienten werden sogar dauerhaft schmerzfrei. In einigen Fällen kann durch diese ambulante Behandlungsmethode sogar eine teure und unangenehme Operation, die immer mit einem Krankenhausaufenthalt verbunden ist, vermieden werden. Im Vorfeld der Behandlung finden immer ausführliche Voruntersuchungen und Besprechungen zwischen Arzt und Patienten statt. Bei einer Sitzung wird der Patient in Bauchlage auf dem Untersuchungstisch des Computertomographen gelagert. Nach lokaler Betäubung werden feine Kanülen unter CT- Bild -Kontrolle millimetergenau an den schmerzverursachenden Punkten der Wirbelsäule plaziert. So gelangen entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente genau an die Stelle, wo sie ihre optimale Wirkung erzielen können. Je nach Befinden des Patienten werden insgesamt bis zu acht Sitzungen im Abstand von jeweils zwei bis sechs Wochen verabredet. Neuerdings steht den Zwestener Radiologen ein CT modernster Bauart zur Verfügung mit dem die Schmerzbehandlung bei Bedarf unter CTDurchleuchtung noch genauer und dosissparender als zuvor durchgeführt werden kann. Die Behandlung wird bislang von den Krankenkassen bezahlt. Informationen zu der Methode der CT- gesteuerten Schmerzbehandlung und zu anderen CT- gesteuerten Eingriffen gibt es per Telefon: 0 56 26-99 97 31 oder im Internet: www.radiologie -bad-zwesten.de Wir möchten es nicht versäumen, Frau Hannelore Johanna Döring nachträglich zu ihrem 25 - jährigen Jubiläum, welches sie am 1. Mai im Service der Hardtwaldklinik I feiern konnte, zu gratulieren. Da wir Frau Döring am 31. August d. J. in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden, bedanken wir uns bei ihr recht herzlich für die geleistete Arbeit und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute und viel Gesundheit. |
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