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Beste Therapie nicht für alle verfügbar. Wohin beim Herzinfarkt? Seit einiger Zeit ist klar, dass ein akuter Herzinfarkt am besten mit einem Katheter-Eingriff behandelt werden sollte. Allerdings ist dies in Deutschland noch nicht in jeder Gegend 24 Stunden pro Tag möglich. Erleidet ein Mensch einen Herzinfarkt, muss schnell gehandelt werden. Vorrangige Aufgabe ist dabei das verstopfte Herzkranzgefäß, das die Ursache eines Herzinfarktes darstellt, wieder durchgängig zu machen. Nur so kann der Herzmuskel wieder überall ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt werden. Erreichen lässt sich dies zum einen mit gerinnselauflösenden Medikamenten. Zum anderen kann man das verschlossene Herzkranzgefäß auch von innen mit einem kleinen Ballon aufdehnen. Dies erfolgt mithilfe eines Katheters, den die Ärzte über die Oberarm- oder Leistenarterie direkt in das betroffene Herzkranzgefäß schieben. Um eine optimale Herzinfarkt-Versorgung in Deutschland zu etablieren, ist nach Einschätzung von Prof. Meinertz allerdings noch viel Überzeugungsarbeit erforderlich: „Zum einen muss sich an vielen Orten die Versorgungspraxis ändern. Nach Möglichkeit soll der Notarztwagen ein Krankenhaus anfahren, das über ein
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Beste Therapie nicht für alle verfügbar. Wohin beim Herzinfarkt? Seit einiger Zeit ist klar, dass ein akuter Herzinfarkt am besten mit einem Katheter-Eingriff behandelt werden sollte. Allerdings ist dies in Deutschland noch nicht in jeder Gegend 24 Stunden pro Tag möglich. Erleidet ein Mensch einen Herzinfarkt, muss schnell gehandelt werden. Vorrangige Aufgabe ist dabei das verstopfte Herzkranzgefäß, das die Ursache eines Herzinfarktes darstellt, wieder durchgängig zu machen. Nur so kann der Herzmuskel wieder überall ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt werden. Erreichen lässt sich dies zum einen mit gerinnselauflösenden Medikamenten. Zum anderen kann man das verschlossene Herzkranzgefäß auch von innen mit einem kleinen Ballon aufdehnen. Dies erfolgt mithilfe eines Katheters, den die Ärzte über die Oberarm- oder Leistenarterie direkt in das betroffene Herzkranzgefäß schieben. Um eine optimale Herzinfarkt-Versorgung in Deutschland zu etablieren, ist nach Einschätzung von Prof. Meinertz allerdings noch viel Überzeugungsarbeit erforderlich: „Zum einen muss sich an vielen Orten die Versorgungspraxis ändern. Nach Möglichkeit soll der Notarztwagen ein Krankenhaus anfahren, das über ein

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