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10. Ausgabe · Januar - Dezember 2004
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  Startseite > Inhalt > Gute Weiterbildungsmöglichkeiten für AiP's und Assistenzärzte, Nordic Walking
Neurologisches Zentrum Bad Zwesten“ (Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. med. F. L. Welter) Das Zentrum umfaßt 263 Betten aus den verschiedenen Bereichen des neurologischen „Phasenmodells“ nach ...
... Nordic Walking  das Ergometer geeignet war. Es ist also nicht immer alles so sensationell neu wie es scheint. Perfekt gelingt das Nordic-Walking erst, wenn man dazu die speziell dafür entwickelten Stöcke benutzt. Diese Stöcke sind meist aus Aluminium
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Neurologisches Zentrum Bad Zwesten“ (Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. med. F. L. Welter) Das Zentrum umfaßt 263 Betten aus den verschiedenen Bereichen des neurologischen „Phasenmodells“ nach den Richtlinien des VDR (Verband Deutscher Rentenversicherungsträger). Akutneurologie 40 Betten – Phase A §§ 108/109 SGB V Frührehabilitation 15 Betten – Phase B ab 01.01.2004 im Bettenbedarfsplan des Landes Hessen 60 Betten – Phase C § 111 SGB V Allg. Rehabilitation 148 Betten – Phase C, D (AHB, AR, BGSW) § 111 SGB V . • Neurologische Psychosomatik . • Neurologische Schmerztherapie . • Behandlungszentrum für Multiple Sklerose KV-Ermächtigungsambulanz des Kliniksleiters Neuroradiologie CT, DSA, MRT (Frühdiagnostik des Schlaganfalls), MR-Angio, Ultraschall Der Kliniksleiter verfügt über die volle neurologische Weiterbildungsermächtigung. Die Klinik ist Ausbildungsstätte für EEG (Prüfstätte), EMG und Ultraschall. Das Neurologische Zentrum bietet umfassende ambulante und stationäre Behandlungsmöglichkeiten im Rahmen eines durchgehend integrativen Behandlungskonzeptes. In unserem Team arbeiten: . • Fachärzte für Neurologie/ Psychiatrie . • Fachärzte für Neurologie . • Fachärzte für Psychiatrie . • Fachärzte für Innere Medizin . • Fachärzte für Physikalische und Rehabilitative Medizin . • Physiotherapeuten . • Ergotherapeuten . • Logopäden/Stimmtherapeuten . • Psychologen/Neuropsychologen .• Neuropsychologische TrainerInnen .• Sozialarbeiter und Reha-BeraterInnen . • Sportlehrer/Dipl.Motologen .• Konsiliardienste für die Bereiche: . • Urologie, . • Orthopädie/Neuroorthopädie . • Dermatologie . • HNO Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für AssistentInnen und AIP’s am Neurologischen Zentrum Bad Zwesten: Das Neurologische Zentrum Bad Zwesten bietet bundesweit eine nahezu einmalige Ausbildung im Fach „Neurologie“ an. Im Bereich „Allgemeine neurologische Rehabilitation“ lernen die ärztlichen KollegInnen eine Vielfalt bekannter, aber auch spezieller neurologischer Krankheitsbilder kennen, mit denen sie sich ausführlich diagnostisch und differentialdiagnostisch auseinander setzen können. In dieser Zeit der Ausbildung werden sie in die elektrophysiologische Diagnostik (EMG/ENG etc.) eingeführt. In den Abteilungen „Neurologische Psychosomatik“ und „Spezielle neurologische Schmerztherapie“ werden differentialdiagnostische Erfahrungen und Erkenntnisse zu den Randbereichen Psychosomatik und Psychotherapie vermittelt. Im Bereich „Neurologische Frührehabilitation“ geht es um die Behandlung schwer gestörter und multimorbider PatientInnen, wobei die KollegInnen sich hier u. a. die internistische Mitbehandlung gravierender neurologischer Kranksheitsbilder mit der Erkennung von Notfallsituationen aneignen können. Im Bereich „Neurologische Akutklinik“ wird die Palette neurologischer Akuterkrankungen vermittelt mit den neurophysiologischen Bereichen „EEG“ und „Dopplersonographie“. Die KollegInnen lernen, neurologische Notfallsituationen abzuschätzen, zu behandeln und evtl. einer notwendigen Rehabilitation zuzuführen (integrative neurologische Behandlungskette). Im Bereich „Neuroradiologie“ werden in allen Phasen der neurologischen Ausbildung die neuroradiologischen Weiterbildungsinhalte eingebunden durch klinische Besprechungen, Konferenzen und Einzelfalldarstellungen. Im Bereich „KV-Ambulanz“ werden die WeiterbildungskandidatInnen am Ende der neurologischen Weiterbildung mit dem „neurologischen Tagesgeschäft“ unter Anleitung des Kliniksdirektors konfrontiert. Sie lernen das „bunte Bild“ der ambulanten klinischen Neuropsychiatrie kennen mit der Notwendigkeit von Sofortreaktionen und/oder meist schwierigen sozialmedizinischen Zuordnungen. Weitere Aspekte der Weiterbildung am Neurologischen Zentrum Bad Zwesten: . • Promotionsmöglichkeit . • Volle neurologische Weiterbildungsermächtigung durch die LÄK Hessen . • Ableistung des halben Jahres „nicht spezielle neurologische Intensivmedizin“ einerseits an der Neurologischen Universitätsklinik Marburg/Lahn (Vertrag) oder an einer anerkannten Intensivstation im Umfeld . • Ableistung der psychiatrischen Weiterbildungszeit in der Abteilung „Psychiatrie/Psychotherapie“ an der HWK I (Chefarzt Dr. Schlosser) . • Möglichkeit zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Psychotherapie“ durch das Institut am Haus . • Bereitschaftsdienst (Bezahlung mit Freizeitausgleich) Stand Oktober 2003 Prof. Dr. med. F. L. Welter Schon in den 50er Jahren haben skandinavische Skilangläufer mit diesem sogenannten „Skigang“ ihr Sommertraning ergänzt. Als eigenständiger Fitnessport wurde Nordic-Wal-king im Frühjahr 1997 in Finnland der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Bewegungsablauf des Skilanglaufs wird dabei simuliert und die Stöcke werden für eine Reihe von Übungen eingesetzt. Der Einsatz der Stöcke stellt einen hohen Anspruch an die Bewegungskoordination und führt zu einer intensiven Trainingsbelastung und macht aus dem klassischen Walken ein effektives Ganzkörpertraining, da etwa die Hälfte aller Muskeln des Körpers sich oberhalb der Hüfte befinden. Beim Nordic-Walking werden die Bauch-, Brust- und Armmuskulatur bewusst eingesetzt und trainiert. Muskelverspannungen im Schulterund Nackenbereich werden gelöst stieg, denn we-der Muskulatur, Gelenke noch das Herz-Kreislaufsystem werden überfordert. Da Nordic -Walking eine Out-door-Sportart ist, kommt es Gehsport mit Stöcken gleichermaanno 1954 ßen zu einem intensiven Naturerlebnis, stärkt die Immunabwehr und verbessert die Stimmung. Im Prinzip ist diese Trainingsmethode nicht neu. Schon 1954 setzte Dr. med. Beckmann diese Methode als Frühheilverfahren und Rehabilitation für Sozialversicherte mit Herz-Kreis-laufstörungen in Ohlstadt bei Gar-misch-Partenkirchen ein und nannte Nordic-Walking oder einer Karbon/Glasfasermischung und einteilig gefertigt, wodurch keine stärkeren Vibrationen auf die Arme übertragen werden wie bei Teleskop-Trekkingstöcken. Diese Vibrationen können zu Beeinträchtigungen in den Gelenken führen. Speziell für das Nordic-Walking entwickelte Handschlaufen erlauben eine exakte Führung der Stöcke, ohne dass diese ständig fest umklammert werden müssen. Das regelmäßige Öffnen und Schließen der Hand während des Gehens gehört zur Grundtechnik des Nordic-Walking und verhindert Überlastungsschäden in den Händen und Unterarmen. Es gibt auch Hersteller, die vibrationsarme Teleskopstöcke für Nordic-Walking mit entsprechenden Handschlaufen herstellen und ein guter Kompromiss zwischen Nordic-Walking-Stöcken mit fester Länge und platzsparenden Trekkingstöcken sind. Ein abnehmbarer Gummipfropfen absorbiert Schläge und Geräusche auf – das neue, sanfte Ganzkörpertraining Asphalt oder ande rem harten Unter und Schmerzen gelindert. Gleichzeitig wird die Belastung des Rückens sowie der Fuß-und Kniegelenke und der Hüfte reduziert. Da die Arme praktisch durch die Stöcke verlängert werden, kehrt der Mensch wieder zum Vierfüßler Gruppe Klinik am Homberg grund. In der KLINIK AM HOMBERG wird Nordic-Walking seit 2001 in der Sporttherapie durchgeführt. Zunächst im Rahmen einer Diplomarbeit für die Sporthochschule Köln bei orthopädischen Patienten mit Knie-, Hüftund Wirbelsäulenbeschwerden um die Trainingswirksamkeit und Akzeptanz zu untersuchen. Aufgrund der guten Ergebnisse wird Nordic-Wal-king heute auch bei Patienten anderer Indikationen als allgemeines Fitnesstraining durchgeführt. Über das Nordic-Walking finden viele Patienten wieder Zugang zur aktiven Bewegung und haben die Absicht, dies auch in Zukunft an ihrem Wohnort weiter zu tun. Nordic-Walking ist ein effektives Ganzkörpertraining bei sehr geringem Verletzungsrisiko und macht an der frischen Luft einfach Spaß. Rolf Hilger, Klink am Homberg www.klinik-am-homberg.de gang zurück, man könnte es aber auch als „Allrad-Gehen“ bezeichnen. Durch die Umverteilung des Körpergewichts auf Arme und Beine ergibt sich ein erhöhter Kalorienverbrauch (20-40 %) gegenüber dem normalen Walken und bietet somit Übergewichtigen eine schonende Trainingsform um ihr Gewicht zu reduzieren, aber die Gelenke zu schonen. Nordic-Walking ermöglicht allen Altersgruppen den Einstieg in ein sanftes Ausdauertraining. Speziell Personen, die schon längere Zeit nicht mehr in Bewegung waren finden hier einen idealen Eines damals ganz einfach „Gehsport mit Stöcken“. Sein Ziel war, den Anteil aerober Muskelarbeit ohne Mehrbelastung der Gelenke zu erhöhen. Er hatte festgestellt, dass 80 % seiner Patienten Veränderungen der Bewegungsorgane aufwiesen und dadurch für das Ausdauertraining allenfalls das Ergometer geeignet war. Es ist also nicht immer alles so sensationell neu wie es scheint. Perfekt gelingt das Nordic-Walking erst, wenn man dazu die speziell dafür entwickelten Stöcke benutzt. Diese Stöcke sind meist aus Aluminium

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21.01.2006

 


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