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| Startseite > Inhalt > Integrierte Versorgung orthopädischer Patienten, Dr. Ralf Wieczorek |
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| Integrierte Versorgung – sinnvolle Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Ärzten, Akutkrankenhäusern, Rehabilitationskliniken Integrierte Versorgung – hierunter verstehen die Gesundheits- und Sozialpolitiker wie Kassenvorstände optimierte Zusammenarbeit zwischen ambulant tätigen Medizinern und stationären Einrichtungen mit der Maßgabe besonders kostengünstiger, qualitativ hochwertiger medizinischer Behandlung. In diesem Artikel soll unser imaginärer Patient, Herr Schmidt, möglichst ohne Umwege eine optimale medizinische Behandlung erhalten. Herr Schmidt ist Anfang 60, schon seit einiger Zeit hat er auf längeren Spaziergängen Schmerzen in der rechten Leiste verspürt. Es war ihm jedoch aufgefallen, dass die Beschwerden nunmehr nach immer kürzeren Strecken immer häufiger auftraten und diese „Reizungen“ immer länger anhielten. Wenn er morgens aufstand oder länger gesessen hatte, verspürte er zusätzlich eine erhebliche Steifigkeit der rechten Hüfte,
musste sich regelrecht einlaufen. Trotz Schmerzmitteln wurde die Sache nicht besser, bis seine Frau schließlich zum Besuch des Hausarztes riet. Der Hausarzt bemerkte bei der Untersuchung die schmerzhaft eingeschränkte Beweglichkeit der rechten Hüfte. Wegen der schon erheblichen Beschwerden entschließt sich der Hausarzt, Herrn Schmidt gleich in die chirurgische/orthopädische Ambulanz eines Akutkrankenhauses zu überweisen. Zwischen dem Hausarzt und dem Akut-Krankenhaus besteht eine erprobte Zusammenarbeit. So wie der Hausarzt zu dem Ambulanztermin Dr. med. Ralph Wieczorek medizinisch erforderliche Unterlagen mitgibt, Besonderheiten mitteilt, bekommt er rasch Mitteilung aus der Ambulanz über das mit Herrn Schmidt besprochene Vorgehen. Einer der Ärzte untersucht Herrn Schmidt nach einer ausführlichen Befragung erneut, stellt u.a. eine Einschränkung der Beugefähigkeit, der Innendrehungsfähigkeit des rechten Hüftgelenkes, Schmerzen bei Druck auf den Hüftkopf rechts fest.
Eine Röntgenaufnahme der Hüftgelenke bestätigt daraufhin den Verdacht des Hausarztes: Es liegt eine erhebliche Hüftgelenkarthrose (Coxarthrose) vor. Der Facharzt des Krankenhauses rät zum Ersatz des zerstörten rechten Hüftgelenkes durch eine Totalendoprothese (TEP). Herr Schmidt möchte nun zu Risiken und „Gewinn“ der Operation informiert werden und bespricht seine Fragen mit dem erfahrenen Operateur vor Ort. Ggf. muss er vorher noch 1 oder 2mal in das Krankenhaus fahren, um so genanntes Eigenblut, das während oder nach der Operation zurückgegeben werden kann, zu spenden. Nebenbei können bereits vor der Operation die notwendigen Laboruntersuchungen, EKG’s und weitere Diagnostik durchgeführt werden. Nachdem sich Herr Schmidt zur Operation entschlossen hat, erhält er einen Aufnahmetermin im Krankenhaus genannt. Der Hausarzt wird über die Diagnose, das Vorgehen, noch durchzuführende Untersuchungen und wichtige Inhalte der Konsultation aus der Ambulanz informiert.
Schließlich ist es soweit: Herr Schmidt ist im Krankenhaus angelangt, wird nach nochmaliger Untersuchung für die Operation vorbereitet. Es erfolgt eine ausführliche Aufklärung über die Operationsrisiken, das Operationsverfahren. Auch der Narkosearzt (Anästhesist) kommt vorbei und klärt über die Narkose auf. Mit Hilfe von Schmerzmitteln kommt Herr Schmidt spätestens am 1. Tag nach der Operation, nach Sitzen auf der Bettkante, meist mit Hilfe eines Therapeuten wieder auf die Beine. Die ersten Schritte sind noch sehr mühsam. Erfreulicherweise kann der Stationsarzt auf der Chefvisite unter Hinweis auf ein nach der Operation angefertigtes Röntgenbild keinerlei Besonderheiten vermelden, die Prothese sei gut eingebaut. Während der ersten Tage geht Herr Schmidt immer wieder mit Therapeuten oder Pflegepersonal über den Gang, die Kraft des operierten rechten Beines kehrt zurück. Auch die Wunde verheilt gut. Wie der Stationsarzt bereits bei der Aufnahme angedeutet hatte, soll
eine Anschlussheilbehandlung in einer Rehabilitationsklinik durchgeführt werden, um einen optimalen Therapieverlauf und somit eine optimale Beweglichkeit sowie Belastbarkeit der rechten Hüfte zu erreichen. Schon in den ersten Tagen war einer der Sozialarbeiter des Krankenhauses erschienen und hatte Herrn Schmidt eine Auswahl der Rehabilitationskliniken in der Umgebung vorgeschlagen. Ärzte und Sozialarbeiter wissen nicht nur um die fachliche Qualifikation der Rehakliniken, sondern auch um die gegebene Zusammenarbeit. Diese dokumentiert sich z. B. in Fortsetzung der Therapie im Sinne des Operateurs, raschen Informationsaustausch oder gemeinsamen Fortbildungen der Mitarbeiter |
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