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  Startseite > Inhalt > Klinik Hoher Meissner, Bad Sooden-Allendorf
Die Klinik Hoher Meissner stellt sich vor Direkt am Waldrand auf einer leichten Anhöhe befindet sich die Klinik Hoher Meissner mit einem wunderbaren Blick auf ...
... die Themen und Vorträge der Veranstaltung des Jahres 2003 wie auch die Planung für das Jahr 2004 lesen. Dr. Carsten Schröter, Chefarzt Weitere Informationen: Klinik Hoher Meissner Hardtstr. 36 37242 Bad Sooden-Allendorf Telefon 0 56 52/55-0 klinik-hoher-meissner @t-online.de www.reha-klinik.de
Die orthopädische Abteilung der Klinik Hoher Meissner bietet Hilfe für Patienten, die unter Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsapparates leiden. Zu den orthopädischen Hauptindikationen gehören: - Degenerativ-rheumatische Erkrankungen (Gelenkarthrosen). - Akute und chronische Wirbelsäulenerkrankungen (Bandscheibenschäden, Spondylosis deformans, Morbus Bechterew u. a.). - Zustand nach Operationen an Gelenken und Wirbelsäule. - Zustand nach Unfallfolgen an den Bewegungsorganen. - Bösartige Geschwulsterkrankungen der Bewegungsorgane. - Zustand nach Amputationen. - Chronische Schmerzsyndrome des Bewegungsapparates. - Fibromyalgie. Oberstes Ziel unseres komplexen orthopädischen Behandlungsprogrammes ist die Schmerzlinderung sowie die Funktionsverbesserung von Wirbelsäule und Gelenken und damit eine Verbesserung der Lebensqualität. Dadurch soll die umfassende Teilnahme am gesellschaftlichen und beruflichen Leben wieder möglich werden.
Die in der Klinik Hoher Meissner durchgeführte orthopädische Rehabilitation nutzt natürlich alle schulmedizinischen Möglichkeiten der konservativen Therapie. Ergänzt wird das Behandlungsangebot durch alternative Verfahren wie Akupunktur, TaiChi und Reki. Diese nebenwirkungsfreien zusätzlichen wertvollen Behandlungsmethoden erzielen in der Reduzierung von chronischen Funktionsstörungen des Haltungs- und Bewegungsapparates und auch von Schmerzsyndromen große Erfolge. Die angestrebte Verbesserung der rein körperlichen Befunde, aber auch der Leistungsfähigkeit eines Rehabilitanden kann nur erreicht werden, wenn alle Einflussgrößen bekannt sind.
Als herausragendes Angebot für Schmerz- und Fibromyalgiepatienten wird die wassergefilterte Infrarot A-Hyperthermiebehandlung (Ganzkörperhyperthermie) zur Schmerzbehandlung eingesetzt. Neben den genannten Behandlungsmöglichkeiten besteht häufig die Notwendigkeit zu beruflichen Rehabilitationsmaßnahmen (z. B. Arbeitsplatzumstrukturierung, Umschulungsmaßnahme), die während der stationären Behandlung eingeleitet werden.
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Die Klinik Hoher Meissner stellt sich vor Direkt am Waldrand auf einer leichten Anhöhe befindet sich die Klinik Hoher Meissner mit einem wunderbaren Blick auf das herrliche Werratal und auf Bad Sooden-Allendorf. Die Klinik Hoher Meissner ist heute eine Fachklinik für physikalisch-reha-bilitative Medizin und Schmerztherapie mit folgenden Indikationen: - Orthopädie und Rheumatologie (AHB) -Neurologie (AHB D- und C-Phase) -Innere Medizin Am 5. März 1985 öffnete die ehemalige Wicker-Klinik nach umfangreichen Baumaßnahmen wieder ihre Pforten; diesmal als Rehabilitationszentrum für Orthopädie und Innere Medizin. Mit den umfangreichen Veränderungen kam auch ein neuer Name „Klinik Hoher Meissner“. Nach Beendigung aller Baumaßnahmen verfügte die Klinik Ende 1986 über 296 Betten, aufgeteilt in 240 Betten im orthopädischen und 56 Betten im internistischen Bereich. Herr Dr. med. Jürgen Renné, seit Wiedereröffnung Chefarzt der orthopädischen Abteilung und ärztlicher Direktor, ging nach 18 jähriger Tätigkeit im März 2003 in den wohlverdienten Ruhestand. Ab diesem Zeitpunkt ist unsere langjährige Mitarbeiterin und Oberärztin, Frau Dr. med. Petra Brückner, Ärztin für Orthopädie, Ärztin für Physikalische und Rehabilitative Medizin, Chirotherapie, Neuraltherapie, Akupunktur, H-Ärztin, Chefärztin der orthopädischen Abteilung. Herr Dr. med. Adolf Paidlik, Arzt für Innere Medizin und Ernährungsmediziner, übernahm ab August 1985 die ärztliche Leitung der Abteilung Innere Medizin. Diese Abteilung wird auch heute noch von ihm geleitet. Die ersten Patienten wurden überwiegend von der BfA, Berlin und der Techniker Krankenkasse zugewiesen. Im Jahre 1987 erfolgte durch die BfA die AHB-Zulassung für die Abteilung Orthopädie. Ab dieser Zeit wurden Patienten fast aller Kostenträger aufgenommen. Durch intensive Kontakte mit der Neurologischen Abteilung der Universitätsklinik Göttingen entstanden im Frühjahr 1989 die ersten Überlegungen, die Einbindung einer Neurologischen Reha-Abteilung in Erwägung zu ziehen. Bereits 1990 hatte sich mit Einstellung des Neurologen und Psychiaters, Herrn Dr. Apostolos Argyrakis als Chefarzt, diese Abteilung etabliert. Am 1. März 2000 übernahm Herr Dr. med. Carsten Schröter, Facharzt für Neurologie, Physikalische Therapie und Rehabilitationswesen, Medical Hospital Manager, die Leitung der Abteilung Neurologie. Mit Einrichtung der Neurologischen Abteilung im Jahr 1989 zeigte es sich, dass weitere Umbaumassnahmen erforderlich waren. Vor allen Dingen benötigte die Klinik vermehrt behindertengerechte Zimmer. Nicht nur diese wurden erstellt, es wurden weitere Therapieräume sowie Aufenthaltsbereiche angebaut und auch der Speisesaal wurde erheblich vergrößert. KLINIK HOHER MEISSNER Die Zeichen der Zeit gaben zu verstehen, dass ohne ein modernes Kommunikationssystem die anstehenden Anforderungen der Kostenträger nicht erfüllt werden konnten. Bereits 1994 wurde die Klinik Hoher Meissner mit einer modernen EDV-Anlage ausgestattet. Eine Komplettlösung wurde angestrebt und mit großem Aufwand installiert, so dass die gesamte Klinik – angefangen von der gesamten Verwaltung, einschliesslich Bettenplanung, dem med. Schreibdienst sowie der Therapieplanung miteinander vernetzt ist. Alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gewöhnten sich schnell an ihre neuen PC-Arbeitsplätze. Mittlerweile verfügt die Klinik Hoher Meissner über insgesamt 70 PC-Arbeitsplätze inzwischen größtenteils mit Intranetanbindung. Aufgrund dieser Entwicklung war es möglich, dass die Klinik Hoher Meissner im Jahr 2000 als erste nicht-BfA-eigene Klinik die Datenfernübertragung zur BfA realisieren konnte. Bis Ende 1996 war eine Vollbelegung gegeben; teilweise mussten Patienten sogar bis zu 15 Monate auf eine Aufnahme warten, so dass die Klinik Hoher Meissner immer eine sehr gute Auslastung zu verzeichnen hatte. In anderen Kliniken sah es schon 1996 nicht mehr so rosig aus. Die Kündigungswelle der BfA im November 1996 ging an der Klinik vorbei. Trotzdem konnte ab 1997 eine Vollbelegung nicht mehr realisiert werden. In der Klinik Hoher Meissner verhielt man sich aber nicht abwartend, sondern in höchstem Maße antizyklisch: Es wurde viel investiert und sogar ein ganzer Bautrakt entkernt, um größere komfortable behindertengerechte Einzelzimmer mit den entsprechenden Nasszellen erstellen zu können, damit die Klinik den höheren Anforderungen, die immer deutlicher wurden, auch Rechnung tragen konnte. Die Anzahl der Zimmer wurde dabei auf 285 reduziert. Heute zeigt es sich, dass sich diese Investitionen gelohnt haben. Da der Terminus „Qualitätsmanagement“ Ende der 90 er Jahr zunehmend an Bedeutung gewann, erfolgte Ende 1998 die Entscheidung, die Klinik Hoher Meissner zur Zertifizierungsreife nach ISO 9001 und den DEGEMED-Qualitätsgrundsätzen zu führen. Durch das enorme Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter war die Zertifizung nach einer Rekordzeit von 5½ Monaten möglich. Kurze Zeit später erhielt die Klinik auch das RAL-Gütezeichen Diät und Vollkost, bei deren letzter Betriebsprüfung die Qualität der angebotenen Diäten und Vollkosten im praktischen sowie theoretischen Sinne als herausragend beurteilt wurde. Die Klinik erhielt dafür eine besondere Anerkennungsurkunde. Die Klinik versteht sich als modernes Dienstleistungsunternehmen, in der natürlich die medizinische Versorgung im Vordergrund steht. Sie verfügt über eine qualitativ hochwertige Sachausstattung. Die Besonderheit der Klinik ist aber, dass in allen Bereichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine homogene Einheit bilden und eine kaum zu übertreffende Servicebereitschaft zeigen. Die auf hohem Niveau befindlichen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten sind eine weitere Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit. Gisela Wicker, Verwaltungsleiterin Die Neurologische Abteilung Die Neurologische Abteilung der Klinik Hoher Meissner hat sich seit dem Beginn im Jahre 1990 kontinuierlich weiterentwickelt. Es werden Patienten mit allen Neurologischen Erkrankungen und Zustand nach Neurochirurgischen Operationen behandelt, Schwerpunkte bestehen in der Behandlung von Patienten mit -Schlaganfall -Neuromuskulären Erkrankungen -Multipler Sklerose - Parkinson-Erkrankungen - Schmerzerkrankungen Schlaganfall -Patienten werden in den Phasen C und D behandelt, das heißt, es können Patienten betreut werden, die umfassend von Pflege abhängig sind bis hin zu Patienten, die im wesentlichen selbständig sind. Zu den verschiedenen Facetten der Schlag-anfall-Rehabilitation der Klinik finden Sie Informationen auf unserer Internetseite www.schlaganfall-rehabilition.de Seit dem Jahre 2000 hat sich die Klinik dem Schlaganfall-Projekt der Geschäftstelle Qualitätssicherung Hessen angeschlossen. Für jeden Patienten mit einem frischen Schlaganfall wird ein umfangreicher Fragebogen ausgefüllt. Hierdurch ist ein Vergleich mit der Gesamtgruppe der Rehabilitationskliniken in Hessen möglich. In der Therapiehäufigkeit und dem Behandlungserfolg wie auch der Aufenthaltsdauer kann sich die Klinik gut sehen lassen. Um für die Patienten nach der Rehabilitation ein Forum zu schaffen, in dem sie sich mit gleichartig Betroffenen treffen, Fragen klären, Informationen sammeln können, auch aus der oft nach schweren Erkrankungen beobachteten Isolierung lösen können, haben wir im Jahre 2000 eine Schlag-anfall-Selbsthilfegruppe gegründet. Monatlich finden Treffen statt mit Vorträgen zu verschiedenen vorwiegend medizinischen Themen und anschließendem Klönschnack. Wöchentlich wurden krankengymnastische und alle zwei Wochen ergotherapeutische Übungsstunden eingerichtet. Auch die Vorbeugung von Schlaganfällen liegt Herrn Dr. med. Carsten Schröter, Chefarzt der Neurologischen Abteilung und Regionalbeauftragter der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe, sehr am Herzen. Der Neurologe und Rehabilitationsmediziner hat deshalb seit dem Jahre 2000 jährlich öffentliche Informationsveranstaltungen für Interessierte durchgeführt. Der Vortragssaal war jedes Mal bis auf den letzten Platz gefüllt. Auch das Schlaganfall-Mobil der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe stand in diesem Rahmen schon mehrfach im Werra-Meißner-Kreis. Neu wurde seit dem Jahre 2000 von Herrn Dr. Schröter der Schwerpunkt der neuromuskulären Erkrankungen geschaffen. Nur wenige Kliniken in Deutschland haben bisher systematische Erfahrungen mit Muskeldystrophien, myotoner Dystrophie, spinalen und neuralen Muskelatrophien und der amyotrophischen Lateralsklerose. Die Kombination von Neurologen, Orthopäden und Internisten in der Klinik bietet ideale Voraussetzungen für die Behandlung der genannten Erkrankungen. Auch wenn die Erkrankungen fortschreitend und bis heute nicht heilbar sind, so kann doch durch regelmäßige stationäre Rehabilitation eine bessere Nutzung latent vorhandener muskulärer Funktionen eine Verbesserung von Alltagsfunktionen und der Ausdauerleistung erreicht werden. Auch gerade zur Schmerzbehandlung in dieser Patientengruppe ist die Behandlung oft notwendig. Bereits von Beginn an wurden in der Neurologischen Abteilung der Klinik Hoher Meissner Patienten mit Multipler Sklerose kompetent behandelt und beraten. Es wurde hierfür ein umfassendes Behandlungskonzept erarbeitet, das alle Facetten der vielgestaltigen Erkrankung berücksichtigt. Informationen über Diagnostik, Therapie und insbesondere Rehabilitation sind unserer Internet-Seite www.sklerose-multiple.de zu entnehmen. Parkinson-Erkrankungen sind ebenfalls typische neurologische Krankheitsbilder, in deren rehabilitativer Behandlung die Klinik versiert ist. Die Optimierung der Medikation und die Krankengymnastik, oft auch Logopädie stehen meist im Vordergrund der Behandlung. Zu diesem Krankheitsbild finden Sie Informationen auf unserer Internet-Seite www.krankheit-parkinson.de Der chronische Schmerz ist eine Geißel unserer Zeit. Mit den verschiedenen Therapiebereichen ist die Klinik Hoher Meissner in besonderem Maße zur Behandlung geeignet. Auch hier ist die Zusammenarbeit der verschiedenen medizinischen Fächer eine wichtige Grundlage. Im Frühjahr 2003 wurde die erste Schmerzwoche in Bad Sooden-Allendorf durchgeführt, eine Informationswoche für interessierte Laien. Sie fand sehr guten Zuspruch, so dass die Veranstalter auch für März 2004 wieder eine solche Veranstaltung planen. Arthrose, Bandscheibenvorfall und chronische Kopfschmerzen, medikamentöse und andere Therapieformen werden auch diesmal wieder Thema sein, ergänzt durch die Behandlung des Tumorschmerzes. Auf unserer Internet-Seite www.schmerz-woche-in-bad- sooden-allendorf.de können Sie die Themen und Vorträge der Veranstaltung des Jahres 2003 wie auch die Planung für das Jahr 2004 lesen. Dr. Carsten Schröter, Chefarzt Weitere Informationen: Klinik Hoher Meissner Hardtstr. 36 37242 Bad Sooden-Allendorf Telefon 0 56 52/55-0 klinik-hoher-meissner @t-online.de www.reha-klinik.de
 

Orthopädische Abteilung der Klinik Hoher Meissner Die orthopädische Abteilung der Klinik Hoher Meissner bietet Hilfe für Patienten, die unter Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsapparates leiden. Zu den orthopädischen Hauptindikationen gehören: - Degenerativ-rheumatische Erkrankungen (Gelenkarthrosen). - Akute und chronische Wirbelsäulenerkrankungen (Bandscheibenschäden, Spondylosis deformans, Morbus Bechterew u. a.). - Zustand nach Operationen an Gelenken und Wirbelsäule. - Zustand nach Unfallfolgen an den Bewegungsorganen. - Bösartige Geschwulsterkrankungen der Bewegungsorgane. - Zustand nach Amputationen. - Chronische Schmerzsyndrome des Bewegungsapparates. - Fibromyalgie. Oberstes Ziel unseres komplexen orthopädischen Behandlungsprogrammes ist die Schmerzlinderung sowie die Funktionsverbesserung von Wirbelsäule und Gelenken und damit eine Verbesserung der Lebensqualität. Dadurch soll die umfassende Teilnahme am gesellschaftlichen und beruflichen Leben wieder möglich werden. Neben der klassischen Palette der konservativ-orthopädischen Behandlungen (Chirotherapie, Neuraltherapie, medikamentöse Schmerztherapie) kommen spezielle krankengymnastische, ergotherapeutische und physikalische Maßnahmen sowie indikationsgerechte Medizinische Trainingstherapie zum Einsatz. Die Körperselbstwahrnehmung kann durch Teilnahme an der Körpererfahrung nach Feldenkrais (Gruppentherapie) geschult werden. In einer Zeit, die durch hohe Leistungsanforderung und Zeitdruck charakterisiert ist, profitieren die orthopädischen Patienten von allen Verfahren der Entspannungstherapie (Autogenes Training, Muskelentspannung nach Jacobson, Atem- und Myofeedback sowie Aquamotion). Die Wechselwirkung von Körper und Seele ist bekannt und wird am besten unter dem Begriff bio-psycho-soziales Krankheitsmodell zusammengefasst. Dementsprechend stellt die psychologische Betreuung einen unverzichtbaren und wertvollen Bestandteil der orthopädischen Rehabilitation dar. Verhaltenstherapeutisch orientierte psychologische Gesprächstherapie dient der Vermittlung von Schmerzbewältigungsstrategien und Stressabbau und ist fest in das Behandlungsprogramm integriert. Die in der Klinik Hoher Meissner durchgeführte orthopädische Rehabilitation nutzt natürlich alle schulmedizinischen Möglichkeiten der konservativen Therapie. Ergänzt wird das Behandlungsangebot durch alternative Verfahren wie Akupunktur, TaiChi und Reki. Diese nebenwirkungsfreien zusätzlichen wertvollen Behandlungsmethoden erzielen in der Reduzierung von chronischen Funktionsstörungen des Haltungs- und Bewegungsapparates und auch von Schmerzsyndromen große Erfolge. Die angestrebte Verbesserung der rein körperlichen Befunde, aber auch der Leistungsfähigkeit eines Rehabilitanden kann nur erreicht werden, wenn alle Einflussgrößen bekannt sind. Es reicht nicht, eine genaue Funktionsanalyse der krankhaft veränderten Bewegungsabschnitte zu erheben, sondern bei Erstellung des Behandlungsplanes sind auch die soziokulturellen und beruflichen Umstände zu berücksichtigen. Gerade bei Behandlung orthopädischer Schmerzsyndrome, die der Chefärztin Dr. P. Brückner und dem orthopädischen Team besonders am Herzen liegen, ist es unabdingbar, alle möglichen privaten, beruflichen und sozialen Einflussfaktoren des betreuten Patienten zu kennen und in die Behandlung des Schmerzgeschehens mit einzubeziehen. Durch umfangreiche Aufklärung und Verhaltensschulung soll Chronifizierungsmechanismen von Schmerzen und Krankheitsverläufen entgegengewirkt werden. Ein langfristiger Erfolg kann nur dann erzielt werden, wenn der Patient zum „Experten in eigener Krankheit“ wird. Deshalb gehört, neben indikationsgerechten Aktiv- und Passivbehandlungen, ein anspruchsvolles Gesundheitstraining (Diabetesschule, Rückenschulprogramm, Gelenkschulprogramm, themenzentrierte Gesprächstherapie für Fibromyalgiepatienten, krankheitsorientierte Ernährungsberatung, Diätprogramme und Entspannungstherapien) zum Angebot. Dadurch sollen die Weichen für die Zukunft so gestellt werden, dass der orthopädische Patient nach der Rehabilitationsmaßnahme auch zu Hause in der Lage ist, negative und positive Einflussfaktoren auf sein Krankheitsgeschehen zu differenzieren und zu nutzen. Für Fibromyalgiepatienten wurde auf Initiative der Chefärztin Frau Dr. Brückner, gemeinsam mit dem Psychologen Herrn Baum, ein multimodales, komplexes Therapieangebot Ende der 90er Jahre in der Orthopädischen Abteilung der Klinik Hoher Meissner etabliert. Im Kalenderjahr 2003 wurden mehr als 300 Fibromyalgiepatienten betreut. Als herausragendes Angebot für Schmerz- und Fibromyalgiepatienten wird die wassergefilterte Infrarot A-Hyperthermiebehandlung (Ganzkörperhyperthermie) zur Schmerzbehandlung eingesetzt. Neben den genannten Behandlungsmöglichkeiten besteht häufig die Notwendigkeit zu beruflichen Rehabilitationsmaßnahmen (z. B. Arbeitsplatzumstrukturierung, Umschulungsmaßnahme), die während der stationären Behandlung eingeleitet werden. Bei der Betreuung frisch operierter und unfallverletzter Patienten nutzen wir die Zusammenarbeit mit unserer großen Orthopädiewerkstatt. Der von uns häufig versorgte und sehr am Herzen liegende amputierte Patient ist ein Beispiel für komplexe orthopädische Rehabilitation, in der krankengymnastisch-physikalische und Schmerztherapie, Orthopädietechnik, ggf. psychologische Unterstützung und pflegerische sowie ärztliche Betreuung eng verzahnt sind. Im April 2004 fand in der Klinik Hoher Meissner die zweite Bad Sooden-Allendorfer Informationswoche zum Thema Schmerz statt. Die Informationen darüber sind unter www.reha-klinik.de oder auf unserer Internetseite www.schmerz-woche-in-bad-sooden-allendorf.de zu finden. Dr. med. Petra Brückner (Chefärztin der Orthopädischen Abteilung) und orthopädisches Team Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung: Klinik Hoher Meissner Hardtstraße 36 37242 Bad Sooden-Allendorf Telefonnummer: 05652/55-0


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