Kann Sport Spaß machen?

Wicker-Magazin 11. Ausgabe 2005
Druckversion vom 27.10.2008
URL: http://www.wicker-magazin.de/11/Magazin/Kann_Sport_Spass_machen_.html



Kann Sport Spaß machen?

Sport

Eigentlich bin ich ja nur wenig sportlich. Eigentlich habe ich auch nur wenig Lust mich sportlich zu betätigen und eigentlich fehlt mir die Zeit. So oder so ähnlich geht es wohl den meisten Leuten, die täglich im Büro sitzen und mit den Jahren immer unsportlicher werden und auch schon mal ein Gewichtsproblem haben. Nahe dem 50. Geburtstag fragen sich nicht wenige, ob man das so hinnehmen soll oder ob es Zeit ist, aktiv zu werden. Ich jedenfalls habe angefangen Sport zu treiben. Zuerst im Fitnessclub, dann in der freien Natur. Meine Ausgangsdaten waren dabei recht schlecht. Übergewicht, Bluthochdruck, Kurzatmigkeit. Aller Anfang ist dann schwer. Um einigermaßen wieder in Bewegung zu kommen ging ich jede Woche drei Mal in die Eigentlich bin ich ja nur wenig sportlich. Eigentlich habe ich auch nur wenig Lust mich sportlich zu betätigen und eigentlich fehlt mir die Zeit. So oder so ähnlich geht es wohl den meisten Leuten, die täglich im Büro sitzen und mit den Jahren immer unsportlicher werden und auch schon mal ein Gewichtsproblem haben. Nahe dem 50. Geburtstag fragen sich nicht wenige, ob man das so hinnehmen soll oder ob es Zeit ist, aktiv zu werden. Ich jedenfalls habe angefangen Sport zu treiben. Zuerst im Fitnessclub, dann in der freien Natur. Meine Ausgangsdaten waren dabei recht schlecht. Übergewicht, Bluthochdruck, Kurzatmigkeit. Aller Anfang ist dann schwer. Um einigermaßen wieder in Bewegung zu kommen ging ich jede Woche drei Mal in die Nachkontrolle. Wie hat sich das Gewicht verändert, wie der Bodymaßindex ? Keine Überraschung war das Gewicht. Haben mir doch nach 10 Wochen die Hosen gepasst, die ich schon lange nicht mehr tragen konnte. Aber auch der Bodymaßindex hat sich verbessert. Insgesamt habe ich 4,5 kg Fett verloren, aber 0,7 kg Muskelmasse aufgebaut. Bis zur Normal-Marke habe ich noch etliches vor mir, aber bereits jetzt fühle ich mich wesentlich leistungsfähiger und wirke auch noch jünger. Für mich war die sportmedizinische Belastungsprüfung sehr wichtig und hat mich motiviert, mehr Zeit für sportliche Aktivitäten zu verplanen. Das es keine verlorene Zeit ist, sondern Spaß macht in der Natur zu sein, bestärkt mich darin weiter zu machen.

von Albert Breuer

 


Trainingsformen und Belastungsintensitäten im Gesundheitssport

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Für den Gesundheitssport eignen sich bevorzugt Belastungsformen nach der Dauermethode wie Walking, Nordic Walking, Jogging, Inline - Skating, Rad fahren und Schwimmen. Hier sollte eine kontinuierliche Belastung bei hohem Umfang (45-90 Minuten, beim Radfahren bis zu 120 Minuten) und bei niedriger Intensität (prozennualer Anteil der Herzfrequenz) gewählt werden. Um eine Stoffwechselökonomie zu erzielen, sollte die Belastungsintensität im aeroben Bereich liegen. D. h. die energiereichen Substrate und Depots (Fette und Kohlenhydrate) werden vollständig zu Kohlendioxyd (Abatmung) und Wasser (Ausscheidung) verbrannt. Mit zunehmender Belastungsintensität steigt aber der Anteil der schnell verfügbaren Zucker- und Kohlenhydratverbrennung an. Dadurch ist eine gesundheitssportlich erwünschte Gewichtsreduktion nicht möglich, weil der infolge der Belastung abgefallene Blutzuckerspiegel ein Hungergefühl mit Nahrungsaufnahme induziert. Die verbrannten Kohlenhydrate werden umgehend ergänzt. Wird im richtigen Intensitätsbereich der Fettverbrennung trainiert, greift der Stoffwechsel auf die als Energiereserven gespeicherten Körperfettdepots zurück. Nach der Belastung hat der körperlich Aktive kein großes Hungergefühl sondern substituiert lediglich die verlorene Flüssigkeit. Diese individuellen Belastungsintensitäten können mittels einer leistungsdiagnostischen Untersuchung im IPUS in der Klinik am Homberg bestimmt werden. Dazu eignet sich eine Laktatleistungsdiagnostik mit oder ohne Spirometrie (=Atemgasanalyse) auf dem Fahrradergometer oder auf dem Laufband. Im ärztlichen Befundbericht werden die optimalen Trainingsbereiche für das selbstverantwortliche Training des Gesundheitssportlers dargestellt. Die Einhaltung der individuellen Herzfrequenzen durch handelsübliche Pulsmessuhren garantiert ein effektives Fettstoffwechseltraining.

Weitere Informationen unter:
Telefon: 05621 /793-0
Link: www.klinik-am-homberg.de

von Dr. Dr. Hans Vater

 


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