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Neurologische Akutklinik Ltd.
Abteilungsarzt: Dr. med. Lutz Gerlach 40 Betten
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KV-Ambulanz m.Spezialsprechstunden
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Abteilung Psychiatrie -Psychotherapie
Leitung: Dr.med. Jürgen Schlosser 97 Betten
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Abteilung Psychotherapie -
Psychosomatik Leitung: Frau Birgit Landgrebe 99 Betten
In den vorgenannten Institutionen engagieren sich rund 450
Mitarbeiter / Innen zum Wohl der uns anvertrauten PatientInnen.
Direkt nach Überwindung der akuten Erkrankung bzw. der
postoperativen Überwachungsphase, können Patienten in die Abteilung für
Frührehabilitation der Hardtwaldklinik I (Phase B und C, nach Einteilung des
VDR) zur Rehabilitation übernommen werden. Dies betrifft sowohl Patienten mit so
genanntem “Apallischen Syndrom” als auch solche mit posttraumatischer,
zerebrovaskulären Halbseitenlähmung oder Tetraparesen (zentral, peripher) in
Kombination mit Schluck-, Sprach und Sprechstörungen und/oder
neuropsychologischen Auffälligkeiten, von völliger Immobilität bis zum
desorientierten (nicht weglaufgefährdeten) Fußgänger. In dieser Abteilung
bestehen apparative und personelle Möglichkeiten der Intensivüberwachung und
-pflege (ausgenommen Beatmungspatienten). Frühestmögliche Mobilisierung mit dem
Ziel der weitestgehenden Selbständigkeit, getragen durch ein integratives 24 -
Stunden-Konzept mit Selbsthilfetraining, aktivierender Pflege, faziooraler
(Sprach)-Therapie, Physiotherapie, Ergotherapie, Neuropsychologie,
psychologische Beratung, Psychotherapie unterstützt durch physikalische Therapie
(z.B. Lymphdrainage) werden angestrebt. Es werden motorische und sensible
Basisfunktionen gefördert und differenzierte Therapieangebote bei Störungen der
Mundmotorik und des Schluckaktes, des Sprechens, der Stimme und Sprache
angewandt. Störungen von Antrieb, psychomotorischen Tempo, Wahrnehmung,
Orientierung, werden nach gezielter neuropsychologischer Diagnostik in
Einzeltherapie oder in kleinen Gruppen behandelt. Es können Kernspintomographie
inkl. MR-Angio, CT inkl. CT-Angio (Langzeit) -EEG, Videofluoroskopie,
Rhinolaryngoskopie ENG, EMG, Magnetstimulation, SEP, Doppler -Duplex, MESAM,
sonographische Methoden, Röntgendiagnostik (Langzeit)- EKG, Langzeit-RR,
transthorakale Echokardiographie und konsiliarisch transösophageale
Echokardiographie genutzt werden.
Die therapeutischen Abteilungen (Neuropsychologie,
Sprachtherapie, Ergotherapie, Physiotherapie und andere) verfügen über
umfangreiche Testbatterien und diagnostisches Inventar.
Externe Qualitätssicherung: Die Abteilung
Frührehabilitation ist als Teil der Hardtwaldklinik I nach der DIN ISO 9001:2000
und nach den Qualitätskriterien der DEGEMED zertifiziert. Es existiert ein
EDV-Qualitätsmanagementhandbuch. Die Abteilung für Frühehabilitation nimmt am
Qualitätssicherungsprogramm der Hessischen Landesärztekammer (GQH) teil.
Interne Qualitätssicherung: Eine Umfangreiche
Datenbank mit Erfassung der Stammdaten, computergestützte Analyse von Rating -
Skalen (z. B. FIM und Barthel - Index) bilden die Besserungsdynamik auch zur
transparenten Darstellung gegenüber den Kostenträgern ab. Eine systematische
Erfassung von Komplikationen und Zwischenfällen in einer so genannten
Komplikationsdatenbank ermöglicht die Auswertung und Untersuchung auf
systematische Fehler.
Frührehabilitation von schwer neurologisch erkrankten Patienten
verstehen die Mitarbeiter als Hilfe im Rahmen eines Anpassungsvorganges an die
veränderte Lebenssituation und Fähigkeiten nach einem Krankheitsereignis. Wir
geben im Rahmen eines intergrativen 24 -Stunden-Konzeptes Unterstützung zur
Neuregulation von Selbst-, Familien- und Berufssystemen nach einem schweren
Trauma.
Durch eine spezielle Angehörigenarbeit (Psychologe,
Sozialberatung) werden nicht nur die Patienten in ihrer Krankheitsverarbeitung,
sondern auch das familiäre Umfeld unterstützt.
Die Abteilung Frührehabilitation ist in das integrative
Versorgungskonzept des Neurologischen Zentrums Bad Zwesten eingebunden. So ist
der nahtlose Übergang von der neurologischen Akutbehandlung über die
Frührehabilitation /postprimäre Rehabilitation in die weiterführende
Rehabilitation und Anschlusheilbehandlung möglich. Die Abteilung
Frührehabilitation existiert seit Anfang der 80er Jahre und wurde 1997 und 2002
erweitert. Eine neue Herausforderung ist die Einbindung der so genannten
Phase-B-Rehabilitation in das DRG System ab dem 01.01.2005.
Link: www.hardtwaldklinik1.de
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