Wicker-Magazin 11. Ausgabe 2005


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Psychotherapie und Psychosomatik als Dependance der Hardtwaldklinik I - in der Hardtwaldklinik II -

Logo Abteilung Psychotherapie und Psychosomatik

Geschichte

Die Dependance der Hardtwaldklinik I wurde 1981 gegründet. Sie hat sich aus der Abteilung “Psychiatrie und Psychotherapie” entwickelt und es etablierten sich dort von Anfang an die humanistischen Psychotherapieverfahren Psychodrama unter Leitung von Herrn Dr. Seeger und Gestalttherapie im „Gestalt -Klinikum“, geleitet bis 1996 von Herrn Prof. Dr. Schroeder. Nachfolger von Prof. Schroeder, der aus Altersgründen ausschied, wurde Herr Ulrich Wolf, nach dessen tragischem Tod nun Frau Birgit Landgrebe die Leitung der Abteilung übernommen hat.

Entwicklung

Der Wandel der Zeiten, wesentlich beeinflusst von den gesundheitspolitischen Veränderungen hat auch in der Dependance zu Veränderungen geführt: Sie hat sich nach Auflösung der Abteilung Psychodrama verkleinert und beinhaltet nun die Abteilung Psychotherapie und Psychosomatik mit 45 Behandlungsplätzen mit den beiden Therapieansätzen der Integrative Gestalttherapie und Integrativen Traumatherapie. In der Integrativen Traumatherapie ist eine Verbindung moderner traumatherapeutischer Entwicklungen mit gestalttherapeutischen Ansätzen gelungen, wobei insbesondere gestalttherapeutischhumanistische Grundsätze der ganzheitlichen Betrachtungsweise und der Ressourcenorientierung hierbei eine erneute Aktualisierung erfahren haben.

Indikationen

Als wesentliche Indikations -Schwerpunkte in der Dependance haben sich die Behandlung von posttraumatischen Störungen und deren Folgen sowie die Therapie von beruflichen Stresssituationen bzw. Arbeitsplatzstörungen wie Mobbing und Burnout herauskristallisiert. Als weitere Behandlungsindikationen sind vor allem Angststörungen, depressive Störungen, Erschöpfungsreaktionen, Selbstwertprobleme und somatoforme Störungen sowie strukturelle Störungen bzw. Persönlichkeitsstörungen zu nennen.

Konzeptuelle Schwerpunkte

  • In unserem interaktionellen Setting arbeiten wir tiefenpychologisch nach dem ganzheitlichen Konzept der Integrativen Therapie/Gestalttherapie unter Einbeziehung kreativer Medien in Form von Gestaltungstherapie, Musiktherapie und Bewegungstherapie. Im Mittelpunkt unseres erlebnisorientierten und konfliktzentrierten therapeutischen Arbeit stehen die verbalen und non-verbalen Gruppentherapien nach dem Prozess - Erlebens -Ansatz. Damit versuchen wir, die Wechselwirkungen zwischen gegenwärtigen Verhaltensmustern und verinnerlichten Erfahrungen aus früheren Beziehungen erlebbar zu machen und lösungsorientierte Veränderungen zu erproben. Der ganzheitliche „leiborientierte“ Zugang hat dabei in allen Therapien eine besondere Bedeutung.
  • In unserem spezifischen Traumasetting der „Integrative Traumatherapie“ arbeiten wir ressourcenorientiert und strukturiert auf der Basis der Traumakonzepte von J. Herman, Shapiro (EMDR), Reddemann, Sachsse, Butollo und van der Kolk. Dieses Verfahren gliedert sich in drei Phasen „Stablisierung - Traumaexposition - Integration“ unter Einbeziehung von speziellen Stabilisierungs- und Traumaexpositionstechniken sowie traumamodifizierter Körpertherapie.

Kontaktadresse

Dependance der Hardtwaldklinik I,
Abteilung Psychotherapie und Psychosomatik

Ansprechpartnerin:
Frau Birgit Landgrebe
Leitende Abteilungsärztin

Abteilungssekretariat:
Tel.: 05626 - 88 17 57
psychosomatik@hwk1.de
Link: www.hardtwaldklinik1.de


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Aktualisiert am 27.10.2008