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Geschichte
Die Dependance der Hardtwaldklinik I wurde 1981 gegründet. Sie
hat sich aus der Abteilung “Psychiatrie und Psychotherapie” entwickelt und es
etablierten sich dort von Anfang an die humanistischen Psychotherapieverfahren
Psychodrama unter Leitung von Herrn Dr. Seeger und Gestalttherapie im „Gestalt
-Klinikum“, geleitet bis 1996 von Herrn Prof. Dr. Schroeder. Nachfolger von
Prof. Schroeder, der aus Altersgründen ausschied, wurde Herr Ulrich Wolf, nach
dessen tragischem Tod nun Frau Birgit Landgrebe die Leitung der Abteilung
übernommen hat.
Entwicklung
Der Wandel der Zeiten, wesentlich beeinflusst von den
gesundheitspolitischen Veränderungen hat auch in der Dependance zu Veränderungen
geführt: Sie hat sich nach Auflösung der Abteilung Psychodrama verkleinert und
beinhaltet nun die Abteilung Psychotherapie und Psychosomatik mit 45
Behandlungsplätzen mit den beiden Therapieansätzen der Integrative
Gestalttherapie und Integrativen Traumatherapie. In der Integrativen
Traumatherapie ist eine Verbindung moderner traumatherapeutischer Entwicklungen
mit gestalttherapeutischen Ansätzen gelungen, wobei insbesondere
gestalttherapeutischhumanistische Grundsätze der ganzheitlichen
Betrachtungsweise und der Ressourcenorientierung hierbei eine erneute
Aktualisierung erfahren haben.
Indikationen
Als wesentliche Indikations -Schwerpunkte in der Dependance
haben sich die Behandlung von posttraumatischen Störungen und deren Folgen sowie
die Therapie von beruflichen Stresssituationen bzw. Arbeitsplatzstörungen wie
Mobbing und Burnout herauskristallisiert. Als weitere Behandlungsindikationen
sind vor allem Angststörungen, depressive Störungen, Erschöpfungsreaktionen,
Selbstwertprobleme und somatoforme Störungen sowie strukturelle Störungen bzw.
Persönlichkeitsstörungen zu nennen.
Konzeptuelle Schwerpunkte
- In unserem interaktionellen Setting arbeiten wir tiefenpychologisch nach
dem ganzheitlichen Konzept der Integrativen Therapie/Gestalttherapie unter
Einbeziehung kreativer Medien in Form von Gestaltungstherapie, Musiktherapie
und Bewegungstherapie. Im Mittelpunkt unseres erlebnisorientierten und
konfliktzentrierten therapeutischen Arbeit stehen die verbalen und
non-verbalen Gruppentherapien nach dem Prozess - Erlebens -Ansatz. Damit
versuchen wir, die Wechselwirkungen zwischen gegenwärtigen Verhaltensmustern
und verinnerlichten Erfahrungen aus früheren Beziehungen erlebbar zu machen
und lösungsorientierte Veränderungen zu erproben. Der ganzheitliche
„leiborientierte“ Zugang hat dabei in allen Therapien eine besondere
Bedeutung.
- In unserem spezifischen Traumasetting der „Integrative Traumatherapie“
arbeiten wir ressourcenorientiert und strukturiert auf der Basis der
Traumakonzepte von J. Herman, Shapiro (EMDR), Reddemann, Sachsse, Butollo und
van der Kolk. Dieses Verfahren gliedert sich in drei Phasen „Stablisierung -
Traumaexposition - Integration“ unter Einbeziehung von speziellen
Stabilisierungs- und Traumaexpositionstechniken sowie traumamodifizierter
Körpertherapie.
Kontaktadresse
Dependance der Hardtwaldklinik I, Abteilung Psychotherapie und
Psychosomatik
Ansprechpartnerin: Frau Birgit Landgrebe
Leitende Abteilungsärztin
Abteilungssekretariat: Tel.: 05626 -
88 17 57 psychosomatik@hwk1.de Link: www.hardtwaldklinik1.de
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