„Alopezie“ – steht in meinem Befundbericht vom Arzt, aber um Himmelswillen,
was ist Alopezie? Ist das schlimm? Ich wollte doch nur wissen, warum mir in
letzter Zeit dauernd die Haare ausgehen… Kommt Ihnen das bekannt vor? Da erhält
man endlich eine Diagnose oder liest seinen Befund – und ist so klug als wie
zuvor. Nochmals nachfragen? – irgendwie peinlich, nicht wahr? Nachschauen im
Medizinischen Wörterbuch – ja, gute Idee. Da lese ich, dass Alopezie aus dem
Griechischen kommt und ich unter – hm, Fuchsräude oder auch krankhaftem
Haarausfall leide. Und dass es 21 verschiedene Arten davon gibt. Das hilft mir,
ehrlich gesagt, nicht viel weiter und ich raufe mir die letzten Haare.
Ein Freund rät mir „Such doch mal im Internet bei den Wicker Kliniken, da
gibt es doch diese „Informationen zu Krankheiten“ – vielleicht haben die so was
ja auch in ihrem Sortiment.“ Gesagt, getan – und tatsächlich gefunden!
„Alopezie“ - ein Artikel aus der Hardtwaldklinik II. Endlich ein ausführlicher,
informativer Bericht, den ich ohne Wörterbuch verstanden habe, der mir weiter
hilft und Hoffnung auf Heilung vermittelt.
Ich bin positiv überrascht und stöbere ich gleich mal weiter, denn meine Frau
hat nach einer Gallenoperation im vorigen Jahr immer noch massive Beschwerden
und da stand im letzten Brief auch so ein Fremdwort:
„Postcholezystektomiesyndrom“. Tatsächlich – auch hierüber ein Bericht bei
Wicker, diesmal aus der Habichtswaldklinik. Jetzt verstehe ich zum ersten Mal
die ganzen Zusammenhänge und Auswirkungen einer Gallenoperation. Vielleicht
könnte ihr dort endlich mal geholfen werden.
Nun bin ich aber neugierig geworden und entdecke noch etliche höchst
interessante Krankheiten von Abnehmen bis Zwerchfell in der langen Liste, die
sich aber auch über „Suche“ - wie bei einer richtigen Suchmaschine – ganz fix
öffnen lassen. Siehe da: so hätte ich noch schneller zu meinem „Haarausfall“
gefunden.
Ein Klick auf „Wicker - Gruppe“ führt mich zum „Wicker Servicezentrum“ – und
da fällt mir ein, dass meine Frau gerne eine Reha für sich beantragen möchte,
aber diesen ganzen Pa-pierkram scheut und irgendwie nicht weiterkommt. Beim
Servicezentrum bieten sie in allen Fragen rund um eine Reha-Maßnahme Hilfe und
Beratung an. Das wär’s doch – und vorher, dass habe ich unter den
Informations-texten gelesen, könnte sie sich noch in der Privatambulanz sogar
vom Chefarzt untersuchen und beraten lassen.
Ein toller Service, das werde ich auf jeden Fall weiter empfehlen und
eigentlich sehe ich gar nicht ein, dass nur meine Frau eine Reha beantragt.
Schließlich weiß ich ja jetzt, dass „meine Alopezie“ auch eine durchaus
ernstzunehmende Krankheit ist, die einer Therapie „würdig“ ist. Da ruf ich doch
gleich mal an…
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