Treffen der Ergotherapeuten

Wicker-Magazin 13. Ausgabe 2007 - Die Zeitschrift der Wicker-Gruppe
Druckversion vom 19.02.2009
URL: http://www.wicker-magazin.de/13/Inhalt/treffen-der-ergotherapeuten.html


TeilnehmerInnen:

Sybille Roschka
Neurologische Klinik Westend

Doreen Michel und
Rolf Ulmer
Hardtwaldklinik II

Silke Fremder
Hardtwaldklinik I

Reinhold Schweizer
Klinik am Homberg

Anne Paeslak und
Martina Uxa
Wicker-Klinik Bad Homburg

Doris Grohmann,
Andrea Friebertshäuser und
Christoph Costabel
Wicker-Klinik Bad Wildungen

Als Gast für 2 Stunden
Frau Dagmar Rohrer
(Psychologische Psychotherapeutin, Ltd. Psychologin im Stammhaus)


Jacobs Kaffee


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Christoph Costabel

Leitung der Ergotherapie
Fürst-Friedrich-Str. 2-4
34537 Bad Wildungen

E-Mail: costabel@wicker-klinik.de
Internet: www.wicker-klinik.de


 


Arbeitstagung der ErgotherapeutInnen der Wicker-Gruppe

Die ErgotherapeutInnen der Wicker-Gruppe (Bildvergrößerung mit Mausklick)
Die ErgotherapeutInnen der Wicker-Gruppe

von Christoph Costabel, Doris Grohmann

Das regelmäßige Jahrestreffen unserer Berufsgruppe, das im Jahre 2001 ins Leben gerufen wurde, richtete die Ergotherapie des Stammhauses zum zweiten Male aus.

Wir trafen uns inzwischen in den Kliniken: am Homberg, WWK, Stammhaus, am Osterbach und in der HWK 1, stellten uns gegenseitig unsere Abteilungen einschließlich deren Konzepte vor und profitierten durch einen regen Erfahrungsaustausch. Da den TeilnehmerInnen unsere Abteilung schon bekannt war, organisierten wir dieses Treffen in Form einer Arbeitsgruppe mit dem Ziel, die Evaluation von belastungs- und arbeitsrelevanten Aussagen in Neurologie und Psychosomatik weiterzuentwickeln. Begrüßt wurden wir von der Chefärztin der Psychosomatischen Abteilung des Stammhauses, Dr. med. G. Fröhlich-Gildhoff. Sie erläuterte anhand einer Broschüre der Rentenversicherung Bund "Neue Anforderungen aus Beruf und Gesellschaft", wie wichtig die Anpassung unserer Aufgaben und Aussagen in diesem Sinne sei und wünschte eine erfolgreiche Arbeitstagung.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer berichteten aus ihren Berufsfeldern, wie weit sie inzwischen ihre jeweiligen Therapieprogramme an die Vorgaben der Deutschen Rentenversicherung Bund angepasst bzw. umgeändert haben, um Aussagen über Steigerung der Belastbarkeit oder eine Arbeitsfähigkeitseinstufung abgeben zu können. So konnten wir Ergebnisse aus entsprechenden, aber auch unterschiedlichen Richtungen sammeln: Abschlußberichte wurden mit Skalen versehen, um bei Entlassung die Unterschiedsbeurteilung zur Aufnahme in der Klinik darzustellen.

Einige formulieren dies mit Hilfe von Textbausteinen. Viele der Abteilungen benützen inzwischen die Auswertungen des COG Pack - Programmes. Verschiedentlich gibt es auch Therapiegruppen, die Aussagen machen können zur Entwicklung der Qualität, Quantität und/oder zur benötigten Zeit. Wie auch immer die Ergebnisse zurzeit gefasst werden, alle waren sich einig, dass als Grundvoraussetzung für unser Tätigwerden das Rehabilitationsziel des jeweiligen Patienten und dessen medizinische Belastbarkeit nach der ärztlichen Aufnahme feststeht. Nach Brainstorming über weitere Ideen zu diesem Thema mit intensiver Diskussion gab es ein vergnügliches Mittagessen, was weiteren Einfällen Nahrung geben sollte auf diesem für uns alle relativ neuen Gebiet. Da wir am frühen Nachmittag abschätzen könnten, dass wir bei dieser ersten Zusammenkunft mit diesem Thema keine weiteren bedeutenden Ergebnisse fassen konnten beschlossen wir, uns Einzelaufträge zur Erarbeitung zu erteilen. Da die Deutsche Rentenversicherung Bund in ihrer KTL - Liste dem Handwerk bei dem Belastungstraining einen relativ hohen Stellenwert einräumt beschlossen wir, dieses zukünftig "Technisches Handwerk" zu nennen und die einzelnen Kliniken werden Vorgaben erarbeiten, durch die Qualitäts-, Quantitäts- und Zeitunterschiede messbar werden. Das Entsprechende gilt für Bürotätigkeiten. So erarbeiten das Stammhaus die Materialien Peddigrohr und Holz, HWK I Holz, HWK II Papier, Pappe und Ton, Klinik am Homberg Bürotätigkeiten und Klinik Westend Haushaltstraining. Diese Arbeitsgruppe hat sich zum Schluss noch einen Namen gegeben, wir sind jetzt die "Projektgruppe Belastungserprobung" und werden wieder im Stammhaus zusammenfinden.

 


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