von Dr. Thomas Lutzmann
Seit acht Jahren führen die Reha-Kliniken unseres Unternehmens
Qualitätsmanagement durch. Und dieses nicht nur als lästige Pflicht, sondern mit
ganzem Einsatz. Die Erfolge im DEGEMED-Zertifizierungsverfahren konnten dies
immer wieder zeigen. Es gibt zwar immer wieder Anerkennung für die Initiative.
Leider wurde dieses Engagement nicht mit einer großen Anzahl von Patienten oder
QM-Zuschlägen zu den Pflegesätzen belohnt.
Zertifizierung von Reha-Kliniken
Nun plötzlich taucht im Entwurf für die
Gesundheitsreform 2006 der Begriff Zertifizierung in Verbindung mit Belegung von
Reha-Kliniken auf. Nur noch zertifizierte Reha-Kliniken sollen die Maßnahmen
durchführen dürfen. Ändert sich jetzt die Situation? Es wäre zu hoffen. Die
Studien, die in den letzten Jahren über das Thema Qualitätsmanagement
erschienen, zeigten, dass der Erfolg von zertifizierten Unternehmen nicht darin
besteht, dass sie von den Kunden mehr Aufträge erhalten. Ihr Erfolg kommt daher,
dass sie sich besser an neue Bedingungen des Marktes anpassen können. Das hohe
Lied der Flexibilität soll aber nicht angestimmt werden.
J.W. v. Goethe schrieb schon vor vielen Jahren: "Wenn wir behalten wollen, was wir haben, müssen wir vieles verändern."
Auf welche Veränderungen müssen wir uns denn einstellen?
Nicht nur im
Krankenhausbereich traten in den letzten Jahren gravierende Veränderungen ein.
Auch der Bereich der Rehabilitation ist seit vielen Jahren Änderungen
unterworfen:
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Sparmaßnahmen führten zu einem Rückgang der Reha-Maßnahmen insgesamt, bei
Zunahme der AHB-Verfahren.
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Einführung der Externen Qualitätssicherung und das
Rehabilitationsbewertungssystem durch die Leistungsträger, wie Deutsche
Rentenversicherung und Gesetzliche Krankenkassen.
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Die Einführung des neuen Sozialgesetzbuchs IX (Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen).
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Die Einführung der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF).
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Die Prozessleitlinien durch die Deutsche Rentenversicherung, mit dem Ziel 50% aller Rehabilitanden nach diesen Leitlinien zu behandeln.
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Die Einführung eines neuen KTL-Katalogs (Klassifikation Therapeutischer Leistungen).
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Die Ausrichtung auf die Berufsorientierte Rehabilitation. Einführung der Rehabilitationsrichtlinien durch den Gemeinsamen Bundesausschuss.
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Die Systematische Begehung
der Reha-Klinik (Visitationen) durch die Deutsche Rentenversicherung mittels
einer umfangreichen Checkliste.
Dies sind die wichtigsten Anforderungen an die Reha-Kliniken. Mit einem
QM-System werden die Anforderungen rasch erfasst, Maßnahmen verabredet und
umgesetzt. Der Erfolg wird anschließend gemessen. Dadurch kann man die Stärke
eines Qualitätsmanagements ausspielen. Und dadurch wird mit Dr. med. Thomas
Lutzmann das Qualitätsmanagement erfolgreich.
www.qm.wicker-kliniken.de