Reha-Servicestellen gibt es flächendeckend in ganz Hessen. Wer für eine
Rehabilitation zuständig ist, wird hier rasch geklärt. In allen Fragen der
Rehabilitation beraten insgesamt 31 gemeinsame Reha-Servicestellen behinderte
und von Behinderung bedrohte Menschen umfassend und qualifiziert. Diese
Servicestellen finden sich an 21 verschiedenen Orten in ganz Hessen. Die
Mitarbeiter beraten jeden, unabhängig davon, welcher Rehabilitationsträger für
ihn zuständig ist.
Überflüssige Behördengänge bleiben den Versicherten damit erspart. Geschulte
Fachleute informieren über alle in Betracht kommenden Leistungen und ermitteln
den zuständigen Träger. Sie unterstützen die Versicherten, wenn sie einen Antrag
stellen, und leiten sofort alle notwendigen Schritte ein. Bei Bedarf stellen Sie
Kontakt zum zuständigen Träger her, klären mit diesem den Sachverhalt und
stimmen die weitere Vorgehensweise ab. Alle Rehabilitationsträger (Deutsche
Rentenversicherung Hessen, Deutsche Rentenversicherung Bund oder Deutsche
Rentenversicherung Knappschaft- Bahn-See; Krankenkassen; Berufsgenossenschaften;
Versorgungsämter; Arbeitsämter sowie Stadt- oder Kreisverwaltung) arbeiten
deshalb eng zusammen. In den Servicestellen bilden sie regionale Beratungsteams.
Moderne Kommunikationsmittel, wie zum Beispiel E-Mail und Fax, ermöglichen neben
dem Telefon eine schnelle und unbürokratische Kontaktaufnahme zu den
Ansprechpartnern der anderen Reha-Träger. Im Bedarfsfall stehen auch Dolmetscher
für die Gebärdensprache zur Verfügung.
Info:
Unter www.deutsche-rentenversicherunghessen.de Beratungsstellen
finden Sie im Internet alle gemeinsamen Servicestellen für Rehabilitation,
gegliedert nach Träger und Ort. Über Postleitzahl und Ort können Sie hier nach
der für Sie nächstgelegenen Servicestelle suchen und sich einen Anfahrtsplan
zusammenstellen lassen.
Quellenangabe:
"zukunft jetzt", Ausgabe
1/2006