Die Wicker Kliniken haben seit mehr als vier Jahren das Gesundheitsportal „Informationen zu Krankheiten“ www.informationen-zu-krankheiten.de im Internet. Die Chefärztinnen und Chefärzte beschreiben in diesem Portal Krankheiten, Diagnose, Behandlung und geben Tipps, an welche Stelle sich PatientInnen wenden können um Hilfe und Unterstützung zu bekommen.
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Informationen zu Krankheiten

Die Wicker Kliniken haben seit mehr als vier Jahren das Gesundheitsportal „Informationen zu Krankheiten“ www.informationen-zu-krankheiten.de im Internet. Die Chefärztinnen und Chefärzte beschreiben in diesem Portal Krankheiten, Diagnose, Behandlung und geben Tipps, an welche Stelle sich PatientInnen wenden können um Hilfe und Unterstützung zu bekommen. Mittlerweile sind fast 1500 Suchbegriffe unter dieser Adresse zu finden. Von A wie Abnehmen bis Z wie Zwerchfell sind die Begriffe sortiert. Zusätzlich kann man die Suche nach Kliniken und deren Texten starten. Jeder Text wird von uns monatlich gewartet und jeweils - wenn nötig - nach neuesten Rankingmaßgaben der Suchmaschinen aktualisiert.

Herr Dr. Schmiedel,

Chefarzt der Inneren Abteilung der Habichtswald Klinik in Kassel hat bereits fast 200 Texte ins Internet gestellt. Sein Schwerpunkt ist dabei die naturheilkundliche Behandlung von Ernährungs- und Stoffwechselerkrankungen. Zahlreiche Publikationen wie: Leitfaden Naturheilkunde, Handbuch Naturheilkunde, Ernährungsmedizin in der Naturheilkunde, Cholesterin- 99 verblüffende Tatsachen, um nur einige zu nennen, sind von ihm erschienen.

Als Autor der Zeitschrift „Naturarzt“ und für seine monatlich erscheinenden Newsletter schreibt er regelmäßig zu aktuellen Themen.

Das Wicker Magazin freut sich, ein paar Fragen an Herrn Dr. Schmiedel richten zu dürfen.

Wicker-Magazin:

Herr Dr. Schmiedel, Sie haben fast 200 Informationen zu Krankheiten geschrieben, was sind Ihre Spezialgebiete?

Gar keine und alle! Spaß beiseite, wenn Sie sich die Linkliste am Ende jeden Artikels ansehen, dann werden Krankheiten von Absoluter Arrhythmie bis Zöliakie behandelt – also ein sehr weites Spektrum. Ein Schwerpunkt ist sicher die Ernährung – vom Heilfasten bis zu Nahrungsergänzungen. Und als besonderes Gebiet haben sich die Verdauungsstörungen herauskristallisiert.

Wicker-Magazin:

Herr Dr. Schmiedel, wie kommt dieser für die Internet-User kostenlose Service an?

Von den Usern bekomme ich fast ausschließlich gute Rückmeldungen. Der Internetuser ist ja in der Regel ein differenzierter, kritischer Mensch, der sich seine Informationen gezielt aus dem Internet herausholt und nicht nur unsere, sondern auch andere Seiten liest. Wer selbst im Internet surft, weiß aus eigener leidvoller Erfahrung, dass die Qualität der Internetinformationen äußerst unterschiedlich ist. Es gibt Seiten mit ganz banalen Allgemeinplätzen und auch solche, die unverhohlen Werbung für eigene Produkte und Dienstleistungen machen. Meiner Ansicht nach möchte der User konkrete Informationen, mit denen er unmittelbar etwas anfangen kann. Natürlich steht auch immer der Werbeaspekt im Raum, er sollte aber nicht zu offensichtlich und zu aggressiv sein, weil das den User eher abschreckt. Und wenn dann die Informationen auch noch gut verständlich und seriös, aber mit einer Prise Humor dargebracht werden, haben wir den User für uns gewonnen. Das heißt nicht, dass er sofort Patient bei uns wird, aber er empfiehlt uns weiter und wenn er mal ein Problem hat, mit dem er nicht weiterkommt, denkt er an uns und wird sich eventuell einen ambulanten oder stationären Termin geben lassen. In dem Internetbusiness brauchen wir einen ganz langen Atem. Selbst wenn wir gute Seiten haben, die auch im Ranking weit oben stehen, kann es manchmal zwei bis drei Jahre dauern, bis sich das dann auch in einer verstärkten Patientennachfrage niederschlägt.

 Wicker-Magazin:

Herr Dr. Schmiedel, wenn Sie Ihre Informationen zu Krankheiten für das Internet verfassen, welche inhaltlichen Kriterien sind Ihnen dabei wichtig? (Verständlichkeit, Ausführlichkeit, Hinweise zu Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie in der Habichtswald Klinik, Aufmachung-Layout etc.).

Die User oder Patienten erwarten auf medizinischen Internetseiten natürlich seriöse und fundierte Informationen. Sie möchten das Ganze aber auch nicht knochentrocken serviert bekommen. Auch in medizinischen Beiträgen kommt eine humorvolle Bemerkung, eine Anekdote oder ein lustiges, zum Text passendes Foto ausgesprochen gut an – man sollte nur nicht krampfhaft unterhaltsam wirken. Die Hinweise zu Therapiemöglichkeiten in der eigenen Klinik oder Ambulanz dürfen durchaus sein, sie sollten aber dezent erfolgen. Nichts wäre schlimmer als wenn der User den Eindruck gewinnen würde, man wollte ihn um jeden Preis in die Klinik locken. Ein eindeutiger Fauxpas: Man wirft dem User ein kleines Appetithäppchen an Information hin, ohne dass er konkret etwas damit anfangen kann, und teilt ihm mit, dass er alles weitere dann bei uns persönlich als Patient erfährt.

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Informationen zu Krankheiten - www.informationen-zu-krankheiten.de

Wicker-Magazin:

Herr Dr. Schmiedel, konnten Sie feststellen, dass Ihre Informationen zu Krankheiten im Internet zu mehr Anfragen, Ambulanzterminen oder auch zu einer höheren Bettenbelegung in Ihrer Abteilung geführt haben?

Wir untersuchen regelmäßig, wie viele Patienten durch welche „Zuweisungswege“ zu uns gelangen. Im stationären Bereich der Inneren Abteilung waren es in den Jahren 2004 bis 2007 stets 10-15 % aller Patienten, die über das Internet von uns gehört haben. Ohne diese Patienten wäre das Ergebnis der Abteilung deutlich schlechter. Im ambulanten Bereich habe ich in den letzten Monaten eine diesbezügliche Evaluation durchgeführt und kam immerhin auf 40 % Patienten, die über das Internet von der Ambulanz erfahren haben. Wenn man dann noch bedenkt, dass nicht wenige der ambulanten Patienten später irgendwann einmal auch an einen stationären Aufenthalt bei uns denken, kann man sich leicht ausrechnen, was das auch wirtschaftlich bedeutet. Ich möchte das Internet als Marketing- und als Informationsinstrument nicht mehr missen. Die investierte Zeit erhält man mit Zinsen zurück, wenn man Patienten nicht immer wieder langwierig dasselbe erklären muss, sondern neben der persönlichen Beratung auch auf die weiterführenden Erklärungen im Internet verweisen kann. Wenn man dann von den Patienten noch die Rückmeldung erfährt, dass sie in den Internetseiten der Habichtswaldklinik medizinische Sachverhalte so gut erklären bekamen, dass sie diese erstmals wirklich verstanden haben, dann verschafft dem Autor dies auch eine gewisse Bestätigung.

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Herr Dr. Schmiedel

 

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